„Aufregendes Jahr“ der ersten Europaklasse / Deutsche Arbeitsweise im Ausland kennengelernt

„Für alle eine tolle Erfahrung“

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Die 20 BBS-Schüler und ihre zwei Klassenlehrer tragen „Europa im Herzen“.

Rotenburg - Von Inken Quebe. Ein Jahr ist vergangen, seit die Berufsbildenen Schulen (BBS) für den Bereich Erziehung die Europaklasse ins Leben gerufen haben. Jetzt haben sie bei einem Sommerfest über ihre Ergebnisse berichtet.

„Es war ein aufregendes Jahr“, resümiert Klassenlehrerin Sylvia Schröder. Sie und ihr Kollege Henrik Hohls, ebenfalls Klassenlehrer der FSQ1E, hatten sich deshalb überlegt, wie sie die Ergebnisse am besten vorstellen könnten. „Es ist viel passiert, deshalb haben wir gedacht, wir laden Eltern, Angehörige, Partner und die Schulleitung zum Abschluss zu einem Sommerfest ein“, so Schröder.

Hintergrund: BBS-Schüler der Europaklasse absolvieren ihre Praktika im europäischen Ausland. Sie waren im Februar und März dieses Jahres in Frankreich, Italien, Österreich, Dänemark, Portugal und Spanien. Dort haben die angehenden Erzieher acht Wochen lang Erfahrungen in deutschen oder bilingualen Kindergärten sowie Jugendhilfeeinrichtungen gesammelt.

Bevor die BBS die Europaklasse eingerichtet haben, mussten sich die Schüler aller Erzieherklassen die Auslands-Praktika teilen. „Die Parallelklasse hat ihre Praktika jetzt in Deutschland gemacht“, erklärt die Klassenlehrerin die neue Handhabe.

An ihre Zeit während des Praktikums denken die 20 Europaklassen-Schüler gerne zurück. „Es war für alle eine tolle Erfahrung, egal wo wir waren“, sind sich die drei Schülerinnen Friederike Duwe, Laura Springborn und Birte Dittmar einig. „Wir haben die deutsche Arbeitsweise mal im Ausland kennengelernt“, sagt Friederike Duwe. Trotz der vielen positiven Erlebnisse sind einige Schüler auch auf Schwierigkeiten gestoßen: „Für viele war es eine neue Erfahrung, alleine oder in einer WG zu wohnen“, so Laura Springborn. Und Birte Dittmar ergänzt: „Es gab auch viele Kultur-Unterschiede.“ Auch den Sprachbarrieren, zum Beispiel beim Einkaufen, haben sich die Schüler stellen müssen. „Mit Englisch konnte man sich gut durchfuchsen“, berichtet Laura Springborn. So haben sie die anfänglichen Schwierigkeiten doch noch in positive Erfahrungen für das weitere Leben umgemünzt.

„Wir tragen Europa im Herzen“, sagt Schröder. Deshalb war ein Teil des Schuljahres der Europaklasse auch eine fünftägige Studienfahrt nach Brüssel, um sich genauer über die Europäische Union zu informieren. Rebecca Harms, Europaabgeordnete der Grünen für den hiesigen Wahlkreis, hatte die Klasse dorthin eingeladen und ihnen das Europäische Parlament gezeigt.

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