Jahresausstellung in der Bildnerischen Werkstatt

Auch mal quer denken!

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Die Künstlerin Carmen von der Burg (r.), erklärt einer Besucherin ihre Specksteinarbeiten.

Rotenburg - Die ehemalige alte Turnhalle an der Lindenstraße in Rotenburg ist seit vielen Jahren das Zuhause der Bildnerischen Werkstatt der Rotenburger Werke. Da, wo sonst in aller Stille Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam kreativ sind, ist am Mittwochabend alles hell erleuchtet gewesen. Dazu herrschte im Atelier beste Stimmung, und auch Live-Musik war zu hören – denn einmal im Jahr werden dort jede Menge höchst interessanter Kunstwerke der bereits erwähnten Künstler ausgestellt.

Es waren rund 100 Gäste gekommen, um bei der Vernissage Präsenz zu zeigen und die Bedeutung der Ausstellung für die Kreisstadt zu unterstreichen. Dabei hatten die Besucher Gelegenheit, die äußerst sehenswerten Objekte näher zur betrachten und mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen.

Nach einführenden Worten durch Jutta Wendland-Park (l.) und Martin Vosswinkel (3.v.l.) war der „Unterschied zwischen einem Vergleich und einem Hund“ ein viel diskutiertes Thema des Abends.

Die Rotenburger Werke sind im Wandel, und die Bildnerische Werkstatt ist es auch. Unverkennbar liegt der Schwerpunkt dieser Ausstellung auf Zeichnungen. Zu sehen ist Humorvolles, Nachdenkliches und Praktisches. Zudem haben die Künstler neue Techniken angewandt. Weitere Inspiration ist mit Norman Sandler ins Team gekommen. Sicherlich hat er der Ausstellung bereits seinen Stempel aufgedrückt.

„Gora Son“ mit Karin Christoph (Violine), Reinhard Röhrs und Miroslav Grahovac spielten auf.

Die Künstler leben von Eingebungen und setzen das, was sie spüren, visuell um. Dazu passt auch das Thema der Ausstellung „Was ist der Unterschied zwischen einem Vergleich und einem Hund“, sagte Werke-Chefin Jutta Wendland-Park bei der Begrüßung zum viel diskutierten Spruch auf der Einladung zur Vernissage. „Was zunächst unsinnig klingt, soll uns ermutigen, anders, ja, quer zu denken und damit die Welt etwas anders wahrzunehmen,“ 

Die Künstlerin Carmen von der Burg (r.), erklärt einer Besucherin ihre Specksteinarbeiten.

In die gleiche Kerbe schlug auch Rotenburgs Bürgermeister Andreas Weber (SPD), der von den Inspirationen an den Wänden des Ateliers begeistert ist. Für den musikalischen Rahmen sorgten „Gora Son“ mit Karin Christoph (Violine), Reinhard Röhrs (Bass) und Miroslav Grahovac (Arkkordeon).

Die Ausstellung kann noch bis Mittwoch, 14. März, besucht werden.

go

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