Neuer Name für den Abend in der Rotenburger Realschule

Artist nutzt bei La Strada sein Auto als Bühne

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Auf einer ungewöhnlichen Bühne zeigt Klaus Lang sein Programm „Arthur kommt vorbei“.

Rotenburg - Nein, Schlips und Kragen braucht man nicht. Das Abendkleid kann auch im Schrank bleiben. Das sind Sätze, die Reinhard Lüdemann von der Rotenburger Stadtverwaltung in den vergangenen Jahren immer wieder über die „La Strada Gala“ sagen musste. „Gala“: Das klingt hochtrabend, die Hemmschwelle war dadurch groß.

In den Reihen der Zuschauer gab es bei der Gala deshalb immer wieder große Lücken. Das soll sich nun ändern. Diese Hemmschwelle soll verschwinden, schließlich ist die ehemalige Gala schon immer für alle gedacht gewesen – ohne Dresscode.

Aus der „La Strada Gala“ wird „La Strada – Die Show“. Inhaltlich bleibt aber alles beim Alten. Die Show am Sonnabend, 18. August, von 20 Uhr an in der Aula der Realschule ist ein Best-of der Künstler, die das ganze Wochenende vom 17. bis 19. August die Besucher in der Rotenburger Innenstadt mit ihrer Artistik verzaubern. „Die Künstler suchen aus ihrem Programm eine Sequenz heraus, von der sie meinen, dass es der aussagekräftigste Teil ihrer Show ist“, sagt Lüdemann.

Während La Strada in der Innenstadt umsonst ist, kostet die Show in der Realschule Eintritt. Tickets gibt es ab sofort im Infobüro der Stadt im Rathaus. Sie kosten 18 Euro pro Person, Schüler und Studenten zahlen 15 Euro. Die La-Strada-Organisatoren hoffen, durch den neuen Namen endlich mal keine Abendkasse mehr anbieten zu können. Sind am Veranstaltungsabend noch Karten übrig, kosten sie dort zwei Euro mehr.

Bei diesem Straßenzirkus auf der Bühne – und natürlich auf den Straßen der Innenstadt – ist auch der Artist Klaus Lang dabei. In seiner Rolle „Arthur „ kommt er mit seinem Fiat 500 direkt aus den 70er-Jahren und zeigt, was in, um und auf einem klapprigen Kleinwagen alles passieren kann, heißt es in der Beschreibung seines Programms. Der Dachträger dient dabei als Bühne, auf der wirklich alles geschehen kann. Jonglage im Großformat, Einradstunts mitten auf dem Autodach und eine Fliegenummer gehören dazu. Auch sein „Zwillingsbruder“ Horst kommt in der Show vor, der das Chaos perfekt mache. Effekte und spektakuläre Einfälle vom Künstler machen das Programm zu einem unglaublichen Ereignis, heißt es weiter. Auch Komik gehört zum Repertoire. Der Artist Arthur bringt sein Publikum durch Sprüche und Witze zum Lachen, während er seine Stunts und Tricks vorführt. Die brennenden Fackeln, die er dabei in den Händen hält, stören ihn dabei nicht. Mit dem Programm „Arthur kommt vorbei“, die durch das Auto als Bühne mobil ist, erlebt das Publikum ein Straßentheater, das sich lohnt, heißt es weiter.

Der Künstler aus Berlin hat neben „Arthur kommt vorbei“ noch zwei weitere Shows: „Klaus und Peter“ und „Arthur kommt vorbei – zu Fuß“. Das für seine Show benötigte Traversengestell, bringt er selbst mit. - mro/js

Bis zum Auftakt von La Strada stellen wir in den kommenden Wochen die beteiligten Künstler einzeln vor.

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