RK-Wettermann hat keine allzu guten Aussichten

Aprilisches Osterfest

Japanische Zierkirsche
+
Die Japanische Zierkirsche blüht – oder versucht es zumindest. Auch sie könnte aktuell mehr Sonne brauchen.

Ostern wird eher mittel - nicht nur, weil weiterhin Lockdown ist, sondern auch das Wetter nicht wirklich mitspielt, wie unser Wetterfrosch berichtet.

Rotenburg – Seit Karfreitag hat sich bei uns Polarluft breitgemacht. Sie bestimmt mit verhaltenen Temperaturen und zeitweiligem Sonnenschein den Karsamstag und teilweise den Ostersonntag. Der Ostermontag wird ungemütlich und turbulent mit Regen- und Graupelschauern, sinkenden Temperaturen und strammen Windböen aus Westen. Der April macht also nicht nur sprichwörtlich, „was er will“.

Karsamstag wird der schönste Tag des Osterwochenendes. Nur wenige Wolken dekorieren den Himmel, und die Temperaturen ziehen im Altkreis auf elf Grad an. Bei Frühtemperaturen um den Gefrierpunkt bekommt der Osterhase beim Verstecken der Eier am Sonntagmorgen im Garten kalte Füße. Warm anziehen heißt es auch bei der Suche der süßen Überraschungen am Vormittag. Dann kann noch der eine oder andere Sonnenstrahl drin sein, bevor der Himmel zuzieht. Bei maximal acht Grad bleibt es aber noch trocken. Am Ostermontag schlägt das Aprilwetter voll zu. Regen- und Graupelschauer – örtlich mit Gewittern – sowie ein strammer West- bis Nordwestwind begleiten einen Vorstoß arktischer Kaltluft. Entsprechend bleiben die Höchstwerte bei nur sechs Grad hängen. In der Nachosterwoche ändert sich am typischen Aprilwetter wenig. Zwischen Hoch- und Tiefdruckgebieten bleibt es unbeständig, windig und nasskalt. Nach Schneeschauern oder frostigen Nachtstunden droht streckenweise sogar Straßenglätte.

Knapp am März-Wärmerekord vorbei in Rotenburg

Der März zeigte sich im Rotenburger Land von der freundlichen, leicht zu warmen, aber auch trockenen Seite. Einige Regen- Schnee oder Graupelschauer garnierten die oft wetterbestimmende Polarluft. Am 24. März öffnete das Hoch „Margarethe“ langsam die Tür für Luft aus Spanien. Zum 27. und 28. März wurde die Erwärmung von einer massiven Packung Aprilwetter jäh unterbrochen. Regen- und Graupelschauer zogen über das Land, auch mit Blitz und Donner. Doch dann setzte der Monat zu einem grandiosen Finale an. Am 31. März fielen die monatlichen Temperaturrekorde aus den Jahren 1968 und 1989 wie die reifen Früchte. Nur in Rotenburg wurde eine neue Bestmarke (23,9 Grad am 31. März 1989) knapp verpasst.

Eine feuchte Phase leitete das kleine, aber giftige Atlantiktief „Klaus“ ein. Mit örtlich schweren Sturmböen von 80 bis 90 Stundenkilometern fegte die Kaltfront von „Klaus“ am 11. März über unsere Region hinweg. Hinsichtlich der Regensumme landeten wir vielerorts deutlich im Minus. Das ist umso bitterer, da die jetzt startende Vegetation viel Feuchtigkeit benötigt. Grund für die Trockenheit war der überdurchschnittlich hohe Luftdruck, der die meisten Tiefdruckgebiete auf Distanz hielt.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Tränen und Kanonendonner: Abschied von Prinz Philip

Tränen und Kanonendonner: Abschied von Prinz Philip

Große Anteilnahme am Tod Prinz Philips

Große Anteilnahme am Tod Prinz Philips

Bayern verlieren Final-Wiedersehen gegen Paris Saint-Germain

Bayern verlieren Final-Wiedersehen gegen Paris Saint-Germain

BVB verpasst Coup in Manchester: 1:2 nach achtbarem Kampf

BVB verpasst Coup in Manchester: 1:2 nach achtbarem Kampf

Meistgelesene Artikel

Drei Verletzte bei Unfall auf der B 71

Drei Verletzte bei Unfall auf der B 71

Drei Verletzte bei Unfall auf der B 71
Randale im Visselhöveder Klärwärterhaus

Randale im Visselhöveder Klärwärterhaus

Randale im Visselhöveder Klärwärterhaus
Verpflichtende Corona-Tests für Schüler: Jetzt geht’s los

Verpflichtende Corona-Tests für Schüler: Jetzt geht’s los

Verpflichtende Corona-Tests für Schüler: Jetzt geht’s los

Kommentare