Bis 30. April sind Vorschläge und Bewerbungen für Umweltschutzpreis möglich

Jury hofft auf gute Ideen

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Die Jury ist bereit und freut sich auf viele Bewerbungen für den Umweltschutzpreis.

Rotenburg - Von Guido Menker. Gute Ideen sind gefragt. Ideen, die am Ende dann auch die Jury überzeugen, wenn es um die Vergabe des Rotenburger Umweltschutzpreises geht. Die Bewerbungen und Vorschläge dafür müssen bis zum 30. April im Rathaus vorliegen, damit sich die Jury an die Arbeit machen und die einzelnen Projekte in aller Ruhe sowie mit großer Sorgfalt unter die Lupe nehmen kann.

Es ist eine Jubiläumsausgabe, denn vor 25 Jahren hatte die Stadt auf Antrag der damaligen SPD-Fraktion erstmals einen Umweltschutzpreis ausgeschrieben. Nur in den Jahren von 2000 bis 2005 gab es eine Pause – seitdem sind die Rotenburger wieder alle zwei Jahre aufgerufen, ihrer Fantasie in Sachen Umweltschutz freien Lauf zu lassen. Angesprochen sind Vereine, Schulen und Initiativen, aber auch Privatpersonen und Betriebe, ihre Aktivitäten im Hinblick auf den Umwelt- und Naturschutz darzustellen. „Für die Vergabe des Umweltschutzpreises spielt das umweltgerechte Handeln im Alltag eine außerordentliche Rolle“, heißt es in der Ausschreibung. Ziel sei es, viele Vorschläge und Ideen zu sammeln, um erfolgreiche und vielversprechende Umweltschutzmaßnahmen bekannt zu machen, sodass alle davon profitieren. Aus der Vergangenheit heraus gibt es eine Reihe von Beispielen, die zumindest für eine gewisse Zeit nachhaltig gewirkt haben. So sind die früheren Umweltjugendspiele aus dem Umweltschutzpreis hervorgegangen – initiiert damals von Falk Lutosch. Und der ist heute Mitglied in der Jury. Zum dritten Mal ist er dabei. Neben ihm sind Sarina Pils, Stephan Slomma, Hermann Jürgens, Heiner Schröder, Bürgermeister Andreas Weber (SPD), Hermann Martin sowie Andrea Rieß vom Rotenburger Umweltschutzbüro am Jury-Tisch Platz. „Wir werden uns vier bis fünf Mal treffen“, blickt Andrea Rieß nach vorn. Und dabei haben sie und die anderen Mitglieder des Gremiums auch den Sonderpreis im Blick, der in diesem Jahr auf Initiative des Arbeitskreises Bienen vergeben wird. Das Thema dafür lautet „Insektenfreundliche Gärten“. In diesem Fall endet die Bewerbungs- und Vorschlagsfrist erst am 1. Juni.

Der Umweltschutzpreis soll sich für den oder die Gewinner lohnen. Deshalb hat der Rat der Stadt ein Preisgeld von bis zu 2500 Euro freigegeben. Weitere Infos gibt es unter der Rufnummer 04261/71104.

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