Anforderungen steigen

Landwirtschaftskammer Niedersachsen überreicht Urkunden an Absolventen

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Dem Nachwuchs in der Landwirtschaft aus dem Landkreis Rotenburg ist die Freude über die bestandene Prüfung anzusehen. Während einer Feierstunde erhielten die jungen Frauen und Männer ihre Abschlusszeugnisse. 

Mulmshorn - Von Heinz Goldstein. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat am Freitagabend 64 Landwirte, einen Werker in der Landwirtschaft und vier Hauswirtschafterinnen aus dem Landkreis Rotenburg zur Freisprechung eingeladen. Im „Heidejäger“ in Mulmshorn haben die Absolventen ihre Urkunden entgegengenommen. Sechs junge Männer haben zudem ihren Landwirtschaftsmeister geschafft und ihre Meisterurkunden erhalten.

Zusätzlich beglückwünschte die Landwirtschaftskammersieben Praktikantinnen, die einen Abschluss in der Hauswirtschaft gemacht haben. Die Absolventen hatten sich für die feierliche Zeremonie ihrer Qualifikationsurkunden so richtig in Schale geworfen. Dem Land- und Hauswirtschaftsnachwuchs war die Freude über die bestandenen Prüfungen ins Gesicht geschrieben.

Dazu die stolzen Eltern, Ausbilder, Lehrer sowie einige Ehrengäste aus dem Agrarbereich, Verwaltung und Politik, die bei der Übergabe der Qualifikationsurkunden vom Kreislandwirt Heinrich Korte an die jungen Frauen und Männer aus der Agrarwirtschaft dabei sein wollten – und das trotz der hohen Temperaturen draußen und im großen Veranstaltungssaal.

Die Ausbildung im landwirtschaftlichen Bereich ist noch immer etwas Besonderes, betonte Korte in seiner Begrüßungsrede. „Anders als in anderen Berufen, gibt es die Anbindung an die Familie des Ausbildungsbetriebes. Sie erhalten neben der Fach- auch Sozialkompetenz.“ Der Beruf werde immer vielseitiger. Hochentwickelte Technologien hätten auch in der Landwirtschaft längst Einzug gehalten, und die Anforderungen an den Auszubildenden seien damit gestiegen.

Annika Mahnken (v.l.), Annika Tetzlaff, Marievonne Mercier und Gesa-Marie Gussmann sind qualifizierte Hauswirtschafterinnen.

Gute Fachkräfte in der Landwirtschaft würden immer gebraucht. „Die Landwirte erzeugen Lebensmittel für die Menschen.“ Die derzeitige Dürre zeige deutlich auf: „Ohne Bauern keine Ernten, und ohne Bauern keine Zukunft“. Dieser Slogan habe weiterhin Bestand. Die Agrarwirtschaft stehe vor gewaltigen Herausforderungen. 

Die Digitalisierung (Smart-Farming) sei das neue Zauberwort, und auch im Bereich Tierwohl werde die Landwirtschaft sich weiter verändern. Der Umweltschutz spiele zunehmend eine Rolle bei der Bewirtschaftung eines Hofes. Er wünschte dem Nachwuchs viel Erfolg auf dem weiteren Berufsweg. „Sie können stolz sein auf das, was Sie geschafft haben.“

Für die frisch gebackenen Hauswirtschafterinnen wird es zukünftig darum gehen, die richtige Ernährung zu vermitteln. Aber auch die Fachpraktikerinnen Yvonne Frank aus Helvesiek, Theophilia Heeren aus Ottersberg, Hande Kalkavan aus Nienburg, Sarah Kschinow aus Verden, Jaqueline Rieck aus Drakenburg, Denise Schmidt aus Visselhövede und Jana Thies aus Sottrum haben mit der bestandenen Prüfung bewiesen, dass sie in ihrem Fachgebiet gut ausgebildet, und für kommende Aufgaben gerüstet sind. Einige haben bereits eine Festanstellung in der Tasche.

Die Absolventen

Landwirte mit einem Notendurchschnitt von 1,9 und besser:

Adrian Schütze aus Wennerstorf, Christoph Cordes aus Wilstedt, Lorenz Fischer aus Oyten, Lennart Röhrs aus Schneverdingen, Elena Behrmann aus Achim, Christoph Allermannaus Lilienthal, Anna Christin Spakowsk aus Borchel, Felicitas Hesse aus Jarmen, Lukas Baumbach aus Heeslingen, Marco Heins aus Groß Meckelsen, Janika Waller aus Brobergen, Malte Hagenah aus Engelschoff, Lukas Schwarz aus Lauenbrück, Christian Ahrens aus Lauenbrück, Hannes Hespe aus Drentwede, Thies Henrik Augustin aus Wennerstorf, Lothar Fritz Werner Fischer aus Rotenburg und Jannek Olde Oldsen aus Galmsbüll.

Landwirte mit einem Notendurchschnitt ab 2,0:

Lena Sophie Ahren aus Hipstedt, Jan Lukas Armbrust aus Hambergen, Arne Bergmann aus Wohnste, Marcel Bergmann aus Hagenburg, Henning Börsdamm aus Tarmstedt, Mathias Delventhal aus Hemsbünde, Ilson Düngersleber aus Hemslingen, Sina Eckhoffaus Brest, Hendryk Eggers aus Meine, Nils Engler aus Rhade, Felipe Gustavo Ferreira aus Visselhövede, Heinrich Fortmann aus Scholen-Anstedt, Jader Moacir Fuhr aus Hanstedt, Claas Johann Grünhagen aus Visselhövede, Jan-Steffen Grünhagen aus Heiligengrabe, Anna Lena Harjes aus Grasberg, Tim Hastedt aus Breddorf, Tim Hein aus Zeven, Christina Johanning aus Varrel, Julian Junck aus Rotenburg, Daniel Jungemann aus Soltau, Corvin Kackmann aus Gnarrenburg, Jastin Kahrs aus Gyhum, Gabriel Knop aus Celle, Laura Isabel Kogge aus Vierden, Julius Kracke aus Verden, Tim Lührs aus Grasberg, Dominik Meyer aus Hepstedt, Henner Meyer aus Tarmstedt, Robin Meyer aus Oldendorf Luhe, David Minderman aus Achim, Chiara Nehring aus Gnarrenburg, Mirco Peperaus Ostereistedt, Finn Petersen aus Handewitt, Niklas Pupka aus Hipstedt, Nico Riepshoff aus Westerholz, Claas Schierloh aus Sarstedt, Leon Schröder aus Worpswede, Alexandre Spies aus Heeslingen, Tim Taucke aus Schwanewede, Philip-Fabian Tomforde aus Bremervörde, Alexander Trochelmann aus Sittensen, Juliana Rosseline Weise aus Bad Fallingbostel, Michel Wesseloh aus Schneverdingen, Jona Willen aus Bremervörde Urte Luisa Willenbrock aus Bülstedt und Stephan Zimbelmann aus Sassenholz.

Hauswirtschaft: Gesa-Marie Gussmann aus Syke, Annika Mahnken aus Bötersen, Marievonne Mercier aus Scheeßel und Annika Tetzlaff aus Bispingen.

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