Rotenburg: Bauarbeiten gehen in die finale Phase

Am 1. Juni öffnet das Hospiz „Zum Guten Hirten“

Johannes Stephens (l.) und Sandra Köbe freuen sich über eine weitere Spende der „Versicherer im Raum der Kirchen“.
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Johannes Stephens (l.) und Sandra Köbe freuen sich über eine weitere Spende der „Versicherer im Raum der Kirchen“.

Rotenburg – Sandra Köbe als Leiterin des noch im Bau befindlichen Hospizes „Zum Guten Hirten“ am Therkornsberg in Rotenburg sowie der Geschäftsführer Johannes Stephens machen einen sehr zufriedenen Eindruck, während sie einen Blick auf das Gelände vor dem Haus werfen. „Die Eröffnung erfolgt am 1. Juni“, sagt Stephens. Man sei zuversichtlich, bis dahin alles fertig zu haben – die Innenausstattung des Hauses ebenso wie die Außenanlagen.

Erste Anfragen für die insgesamt neun Gästezimmer gebe es bereits. Und in zwei Wochen werden die Lkw anrollen, um die Inneneinrichtung sowie die Pflegeartikel anzuliefern. Eigentlich war geplant, vor der Eröffnung einen Tag der offenen Tür anzubieten – ob das angesichts der Pandemie noch klappt, ist ungewiss.

Etwa vier Millionen Euro hat das Diakonissen-Mutterhaus in dieses erste stationäre Hospiz in der Kreisstadt investiert. Für den laufenden Betrieb rechnet man mit Kosten in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro – etwa 85 Prozent davon entfallen allein auf das Personal. Zu 95 Prozent übernehmen die Krankenkassen die Kosten – der Rest soll aus Spenden zusammenkommen, erklärt Johannes Stephens. Vor diesem Hintergrund passt es gut, wenn Vertreter der „Versicherer im Raum der Kirchen“ (VRK) am Pressetermin teilnehmen und symbolisch einen kleinen Scheck über 1 000 Euro überreichen. „Das ist ein Zeichen, ein Impuls, den wir geben möchten“, sagt Alexander Plaumann von der VRK-Filialdirektion Nord.

Die Arbeiten auch an der Gestaltung der Außenanlagen laufen auf Hochtouren.

Er und seine Kollegen – der Rotenburger Agenturleiter Gero von Maydell sowie Organisationsdirektor Henning Peters – sind beeindruckt von dem Bau und dem Angebot, das damit geschaffen wird. 1 000 Briefe, so Stephens, habe Team des Hospizes „Zum Guten Hirten“ gerade erst an potenzielle Zuweiser für die neun Hospiz-Plätze verschickt. Denn man weiß: In vielen dieser Einrichtungen sind die Wartelisten zum Teil lang, entsprechend groß dürfte daher auch das Interesse an diesem neuen Angebot sein. Die Zimmer mit jeweils eigenem Bad und einer Größe von 25 Quadratmetern verfügen über eine Terrasse. Der Zugang ermögliche auch, die Bewohner im Bett ins Freie zu bringen, wenn sie es denn möchten. Ein Angehörigenzimmer steht ebenfalls im Haus zur Verfügung. Weitere Infos: www.hospiz-zum-guten-hirten.de.

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