Fertigstellung für Frühjahr 2019 geplant

Agaplesion ist Bauherr der neuen Seniorenresidenz

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Die Grundmauern der Seniorenresidenz an der Glockengießerstraße stehen schon. Modernste Architektur sowie eine seniorengerechte Ausstattung ständen im Fokus der baulichen Planung.

Rotenburg - Dass in Reinekes Park an der Glockengießerstraße in der Rotenburger Innenstadt gerade eine neue Seniorenresidenz entsteht, hat der aufmerksame Bürger schon längst wahrgenommen.

Die zwei gelben Kräne sind kaum zu übersehen auf der derzeit größten innerstädtischen Baustelle. Mit dem Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg ist nun auch der Bauherr und zukünftige Betreiber bekannt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Diako hervor. Bis zum Frühjahr 2019 soll die zentral gelegene Einrichtung mit 93 Einzelzimmern für die stationäre Pflege und Betreuung von Senioren fertig sein. Betreut wird der Bau von der Bremer Specht-Gruppe.

Bereits zum Jahresende 2017 begann der Bauprojektentwickler aus der Hansestadt mit den ersten vorbereitenden Maßnahmen, inzwischen schreite der Bau gut voran, heißt es. Die Grundmauern der Einrichtungen stehen schon. Komfort, moderne Architektur sowie seniorengerechte Ausstattung in innerstädtischer Lage standen im Fokus der baulichen Planung. Der Entwurf der Seniorenresidenz stammt von der Planungsgemeinschaft Nord (PGN) aus Rotenburg.

Bauentwurf passe zu Pflegekonzept

Für den zukünftigen Betrieb der Einrichtung setze das Agaplesion auf die Erfahrung und Praxis, die der Konzern in Bereich Wohnen und Pflegen habe: „Die neue Einrichtung mit dem Baukonzept der Specht-Gruppe passt gut zu den modernen Pflegekonzepten, die Agaplesion zusammen mit seinen diakonischen Partnern in Rotenburg anbietet“, erklärt Alexander Dettmann, Agaplesion-Prokurist und zuständiger Geschäftsführer für die Region Niedersachsen.

So sieht es auch Rolf Specht, geschäftsführender Gesellschafter der Specht Gruppe: „Wir waren von Agaplesion als Projektpartner sofort überzeugt. Durch die Nähe zum Diakonieklinikum werden Betreuungsmöglichkeiten aus einer Hand angeboten.“

Agaplesion Wohnen & Pflegen Niedersachsen engagiert sich an weiteren Standorten in Niedersachsen: Auch in Holzminden und Bad Pyrmont gibt es in Ergänzung zu den Krankenhäusern entsprechende Angebote im Bereich Wohnen & Pflegen. „Mit unseren Partnern hier in Rotenburg, aber auch in Frankfurt, Darmstadt oder Heidelberg haben wir gute Erfahrungen damit gemacht, Medizin und Pflege aus einer Hand anzubieten“, erläutert Tim Redecker, Verwaltungsleiter der Agaplesion Wohnen & Pflegen Niedersachsen.

Investition von mehr als 10 Millionen Euro

„Für Senioren und ihre Angehörigen ist es nicht einfach, sich in den gesetzlichen Bestimmungen zwischen Krankenhäusern und Pflegeangeboten zurechtzufinden. Unsere Teams arbeiten interdisziplinär zusammen, sodass fließende Übergänge entstehen und die Prozesse rund um den Menschen gestaltet sind.“

Die Fertigstellung der Seniorenresidenz ist für Anfang 2019 geplant. Mehr als zehn Millionen Euro investiert Agaplesion in das Bauvorhaben. Aktuell gibt es in Rotenburg vier Senioren- und Altenheime. Die Specht-Gruppe ist zudem an der Immobilie der Sparkasse Rotenburg Osterholz am Pferdemarkt interessiert. Dort sei eine zweite Alten- oder Pflegeeinrichtung des Bremer Unternehmens möglich – nachdem das Bankunternehmen in das neue „Sparkassenhaus“ im Stadtkern umgezogen ist.

jo

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