Der 74-jährige Reinhard Schulz geht seit Jahrzehnten mit dem Fahrrad auf Reisen

Rotenburger unterwegs: Zum Abschluss eine Alpentour

Reinhard Schulz radelte mit seinem Fahrrad von Innsbruck über das Zillertal und zurück bis nach Rosenheim.

Rotenburg - Der Rotenburger Rentner Reinhard Schulz ist seit Jahren mit seinem Fahrrad in Deutschland und angrenzenden Ländern unterwegs. Gerne lässt er sich den Wind um die Nase wehen, und er liebt die Natur. In diesem Jahr sei bei ihm auch etwas Wehmut mitgereist: „Das ist nun endgültig meine letzte Tour mit dem Fahrrad gewesen. Das Treten in die Pedalen wird doch ein bisschen zu anstrengend mich“, erklärt der 74-Jährige nach seiner finalen Tour im Gespräch mit der Kreiszeitung.

Mit dem Fahrrad vollgepackt mit dem Reisegepäck habe sich der Rentner von Rotenburg aus mit der Bahn via Rosenheim auf den Weg nach Innsbruck (Österreich) gemacht. Dort sei der Ausgangspunkt seiner anstrengenden, aber schönen Radler-Tour in der Bergwelt gewesen. „Mitten in der Altstadt von Innsbruck befindet sich das weltberühmte Goldene Dachl – das Wahrzeichen der Stadt Innsbruck. Hier habe ich meine Exkursion gestartet“, sagt er. Nach einer Stadtbesichtigung habe er sich dann aufs Rad gesetzt und sei Richtung Wattens gefahren und habe ab Jenbach die Strecke durch das Zillertal genommen. „Ich bin auf guten Radwegen immer an der Ziller durch eine unglaublich schöne Landschaft gefahren“, schwärmt er von der Schönheit und den wunderbaren Ausblicken in der Bergwelt. „In Mayrhofen habe ich mich in einem Hotel eingebucht, denn von dort aus habe ich an einigen Tagen auch Fuß-Wanderungen in die höheren Berge unternommen“, erinnert er sich.

Wieder zurück aufs Fahrrad, sei er über Zell, Fügen und Strass auf den gut ausgebauten Radwegen am Inn weitergeradelt. Fasziniert sei er von der Schönheit der Gegend am Reintal- und Krummsee gewesen. „Dort habe ich eine lange Rast eingelegt und mich an der Schöheit der Natur erfreut“, erzählt er. Als nächstes Etappenziel habe er dann Kufstein (Tirol) angepeilt. „Schon von Weitem sah ich die Festung, die zu den imposantesten mittelalterlichen Bauwerken Tirols zählt“, so Schulz.

Nach einem Tag Pause ging es dann noch auf die 100 Kilometer lange, anstrengende Strecke zurück bis nach Rosenheim. „Es ist wieder einmal ein wunderbares Erlebnis gewesen, und diese letzte Tour wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. Ich habe viele nette Menschen kenngelernt“, schwärmt Schulz, der auf der Reise überall bei seinen Übernachtungen in Pensionen oder Jugendherbergen freundlich von den Einheimischen empfangen worden sei. - go

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