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Debüt: Rotenburger Heimat-Genuss mit mehr als 80 Ausstellern

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Von: Vincent Wuttke

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Vera Servatius und Ilona Haas mit Lampions
Die bunten Lampions hängen bereits auf dem Gelände. Vera Servatius (l.) und Ilona Haas haben mit dem fünfköpfigen Team am Freitagmorgen mit den Aufbauarbeiten begonnen. © Wuttke

Der Rotenburger Heimat-Genuss startet am 28. Mai. Benjamin Roolfs rechnet als Organisator mit 3000 bis 4000 Besuchern.

Rotenburg – Seine „Schaltzentrale“ hat sich Benjamin Roolfs am Freitagmittag bereits eingerichtet. Und er kann um 12.55 Uhr vermelden: „Die 10 000 Schritte habe ich voll.“ Mit zwei Handys ausgerüstet, läuft er rund um das Gelände des Heimathauses, eilt immer wieder an den Stationen zu Hilfe. Roolfs hat als Organisator der ersten Ausgabe vom Heimat-Genuss als Nachfolge-Veranstaltung für den gestrichenen Kartoffelmarkt viel zu tun. Immerhin wünscht sich der Leiter der Tourist-Information „3 000 bis 4 000 Besucher“ an diesem Wochenende.

Das Programm ist vollgepackt und für alle Interessen gemacht. Mehr als 80 Aussteller kommen. Kulinarisches, Kunsthandwerk und Handgemachtes wollen sie anbieten. Zugleich versprechen die Organisatoren eine breite Palette an Mitmach-Aktionen, die sich an Kinder und Erwachsene richtet. Natürlich wird es auf zwei Bühnen jede Menge Programm geben – mit Live-Musik, einer Lesung und weiteren Aktionen.

Benjamin Roolfs
Benjamin Roolfs: „Ich schaue seit zwei Wochen jeden Tag sieben bis zehnmal pro Tag in meine Wetterapps und schlafe schlecht.“ © Wuttke

Am Samstag, 28. Mai, geht es ab 14 Uhr los. Abends spielen dann die Bands „Leepa“ (19 Uhr), „I-Fire“ (20.30 Uhr) und „Razz“ (22 Uhr) auf der großen Bühne. Auch am Sonntag wird von zehn bis 17 Uhr für Besucher viel geboten: Für die Kinder ist Volker Rosin, der König der Kinderdisco, um 15 Uhr engagiert. Das Programm ist für alle im Internet unter www.heimatgenuss-row.de zu finden. „Generell gibt es keinen Grund, sich das Ganze nicht einmal anzuschauen“, findet Roolfs.

Angerichtet ist jedenfalls alles. Vieles von der Vorbereitung ist am Freitagmittag auf den rund 20 000 Quadratmetern rund um das Heimathaus bereits abgeschlossen. „Alles Große ist da“, berichtet Roolfs. Mit fünf Helfern der Stadt haben sie um 8.30 Uhr begonnen und bleiben bis zum Abend. Die zweieinhalb Tonnen schwere große Bühne wird seit dem Morgen bereits von fünf Mitarbeitern von Sound Patrol aufgebaut. Die kleine Bühne steht ebenfalls. Ilona Haas und Vera Servatius aus der Tourist-Info hängen überall bereits Lampions auf. Und auch Regenschirme in allen Farben sind platziert. „Es läuft alles bestens. Wir haben keine Probleme gehabt“, sagt Haas. Der Wachtelhof baut seine Bar für die Cocktails auf, und Jan Maier von „Schmidt’s Kneipe“ ist bereits fleißig, damit er an den beiden Tagen die Getränke ausgeben kann. Am Samstagmorgen sollen dann die 80 Aussteller anreisen und ihre Stände aufbauen. „So wurde dieses Gelände noch nie genutzt“, betont Servatius.

Das Team von Sound Patrol um Felix Gieschen baut die rund zweieinhalb Tonnen schwere Bühne auf.
Das Team von Sound Patrol um Felix Gieschen baut die rund zweieinhalb Tonnen schwere Bühne auf. © Wuttke

Der Heimat-Genuss soll übrigens für die Besucher kostenlos sein. Wer dieses Format allerdings unterstützen möchte, wird sich ein Festival-Bändchen kaufen können. „Wir werden diese mit Bauchläden verkaufen. Und auch der Bürgermeister muss ran“, sagt Roolfs.

Bejnamin Roolf trägt einen Schilderpfahl.
Benjamin Roolfs koordiniert den Aufbau für den Heimat-Genuss am Heimathausgelände. © Wuttke

Der Organisator fiebert der ersten Ausgabe vom Heimat-Genuss entgegen. Vor allem die wenig sommerlichen Wettervorhersagen machen ihm Sorgen. „Ich schaue seit zwei Wochen jeden Tag sieben bis zehnmal pro Tag in meine Wetterapps und schlafe schlecht. Aber das Schlimmste wäre Sturm. Da fliegen uns die Zelte weg.“ Im nächsten Jahr soll die zweite Auflage stattfinden. „Dann zwei Wochen nach Himmelfahrt“, sagt der Organisator. Erst einmal will er aber das Debüt gut über die Bühne bringen. Dafür hat er noch viel zu tun. Eines der beiden Handys klingelt wieder und Roolfs muss die „Schaltzentrale“ verlassen.

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