1724,48 Euro für Waisenkinder in Afrika 

Tätowierer Mario Heinzendorff spendet für die Kinderhilfe Kenia

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Mario Heinzendorff hat am Donnerstag eine Spende von mehr als 1. 700 Euro an den Verein Kinderhilfe Kenia übergeben.

Rotenburg - Über eine Spende in Höhe von 1.724,48 Euro freute sich gestern Morgen Heinz Gehnke vom Vorstand des Rotenburger Vereins Kinderhilfe Kenia. Vom Besitzer des Tattoo-Studios „Toda mi Vida“ an der Kirchstraße, Mario Heinzendorff, erhielt er symbolisch die Spendensumme in „großen Scheinen“.

„Ich hatte nach der Geschäftseröffnung meines Tattoo-Studios im vergangenen Jahr eine Spendensäule zugunsten der Kinderhilfe Kenia auf dem Tresen aufgestellt. Die ist von meinen Kunden reichlich gefüllt worden“, erklärte der Tätowierer. Zudem gingen am Tag der Eröffnung die Hälfte der Einnahmen in den Spendentopf.

Er selbst ist Mitglied bei der Kinderhilfe und weiß, dass alle Spendengelder zu 100 Prozent an das Mädchen-Waisenhaus Mudzini Kwetu Centre in Kenia gehen.

2016 war er dort zu Besuch und schwer beeindruckt gewesen, was die Mitglieder des Vereins alles so auf die Beine gestellt haben, um den Waisenmädchen in der Region ein zu Hause zu geben.

Regina Hartje-Specht vom Vorstand der Rotenburger Kinderhilfe sagte am Rande der Spendenübergabe: „Was gibt es Schöneres als hilflosen Kindern in Not zu helfen? Das haben wir uns vor vielen Jahren, als wir das erste Mal in ,unserem’ Waisenhaus in Kenia waren, gefragt. Diese liebenswerten Mädchen haben es uns leicht gemacht, sie in unser Herz zu schließen.“

Erste Waisenbabys sind erwachsen geworden

Mittlerweile sind aus den Babys und Kleinkindern von damals junge Frauen geworden. Die ältesten sind in der Berufsausbildung, auf der Universität oder schon im Berufsleben. „Aber ständig bekommen wir Neuzugänge, sodass wir momentan mehr als 60 elternlosen Mädchen ein Heim, Ernährung, Bildung sowie Gesundheitsvorsorge bieten können.“

Und damit dort mit Erfolg weiter gearbeitet werden kann, ist der Verein auf Hilfe angewiesen. „Die Spendensäule ist wieder an ihrem Platz auf dem Tresen. Es sind bereits einige Scheine für die Waisenkinder darin zu sehen“, so Heinzendorff mit einem Augenzwinkern. 

go

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