Am 15.05.2015 vermehrt Hochzeiten im Altkreis

Paare nutzen Brückentag

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Das Ja-Wort mit leicht zu merkendem Hochzeitstag bleibt begehrt.

Rotenburg - Durch das leicht zu merkende Datum und dem möglichen Brückentag heiraten an diesem Freitag, 15.05.2015, in den Städten und Gemeinden im Altkreis Rotenburg mehr Paare als üblich. „Mit vier Trauungen haben wir für einen Freitag verhältnismäßig viele“, sagt beispielsweise Hartwig Röhrs vom Standesamt in Rotenburg. Je nach Jahreszeit seien in der Kreisstadt freitags bis zu drei Hochzeiten die Regel. Für diesen Freitag gab es laut Röhrs noch weitere Anfragen für eine Trauung, doch die Kapazität sei bereits erschöpft. „Wir haben ja auch noch normal geöffnet“, sagt Röhrs. Gerade an Brückentagen nehme der Publikumsverkehr im Standesamt zu.

Auch in der Samtgemeinde Sottrum ist das Standesamt voll ausgelastet. Wie in Rotenburg sind auch an der Wieste vier Hochzeiten geplant, und es gab ebenfalls mehr Anfragen als Kapazität. „Das fällt schon auf, dass es mehr sind“, sagt Matthias Röhrs vom Standesamt der Samtgemeinde. Sonst sei es an einem Freitag meist nur eine Trauung – maximal zwei.

In Bothel verzeichneten die beiden Standesbeamtinnen Jutta Fresen und Daniela Wübbena ein rege Nachfrage für das Datum. Letztendlich geben sich drei Paare das Ja-Wort. „Wir wollen ja schließlich keine Fließbandarbeit verrichten, und drei Trauungen sind für eine diensthabende Standesbeamtin schon ein enormes Pensum“, erläutert Wübbena.

Die Scheeßeler Standesbeamten sind nach den Erfahrungen aus den vergangenen Jahren vorbereitet, sodass im Beeke-Ort normaler Hochzeitsbetrieb herrscht. Drei Ehen sollen am Freitag auf dem Meyerhof geschlossen werden. „Das ist nicht ungewöhnlich. Die Trau-Frequenz am Brückentag nach Himmelfahrt ist bei uns generell höher als an anderen Freitagen“, sagt der Standesbeamte Norbert Terhorst. Von einem Ansturm könne also keine Rede sein. Allerdings seien die Termine für den 15. Mai schneller vergriffen gewesen als für andere Freitage, weiß auch Terhorst zu berichten.

In Visselhövede und in der Samtgemeinde Fintel sind die Paare dagegen vergleichsweise zurückhaltend. Nur eine Hochzeit steht dort jeweils auf dem Terminplan. „Bei uns offenbar kein besonderes Datum“, berichten die Standesbeamtinnen Wibke Hoffmann und Doris Rosenberger.

mro/iq/lw/jw

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