In Niedersachsen auf Platz eins

Abschluss des Stadtradelns: Die 1000er-Grenze ist geknackt

Bürgermeister Andreas Weber und Organisatorin Andrea Rieß freuen sich über die große Beteiligung am Stadtradeln. Foto: Buschmann
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Bürgermeister Andreas Weber und Organisatorin Andrea Rieß freuen sich über die große Beteiligung am Stadtradeln.

Rotenburg – Andrea Rieß und Andreas Weber strahlten. Dazu hatten beide allen Grund, denn das Rotenburger Stadtradeln entwickelt sich immer mehr zu einer im wahrsten Sinne großen Bürgerbewegung. Diese Entwicklung sorgte bei der Organisatorin und dem Bürgermeister für extrem gute Laune.

Am Samstag war jedoch nach drei Wochen Schluss. In dieser Woche waren noch Nachmeldungen möglich. Doch schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Rotenburger echte Pedalritter sind. Genau 1058 Aktive in 89 Teams waren in diesem Jahr dabei. Sie legten laut Auswertung 193.611 Kilometer zurück. Dies entspricht etwa 183 Kilometer je Teilnehmer. Mehr als 27.000 Kilogramm Kohlendioxid haben die Rotenburger damit in den vergangenen drei Wochen eingespart.

Damit liegt die Kommune unter den Städten von 10.000 bis 49.999 Einwohnern vor Buchholz in der Nordheide im niedersächsischen Vergleich auf Platz eins. Bundesweit ist es Rang drei – vor Reken im Kreis Borken und Hamminkeln im Landkreis Wesel. „Das wird sich sicherlich noch verändern“, sagte Rieß. Unter den Rotenburger Teams holte sich das Ratsgymnasium mit 19 477 gerollten Kilometern und einer errechneten Kohlendioxid-Reduktion von 2765,4 Kilogramm den ersten Platz. Zweiter im kommunalen Vergleich ist der ADFC mit 10.080 Kilometern und verhinderten 1448,3 Kilogramm an Immissionen. Es folgt das Team „Bewegte Lebenshilfe“ mit 10 199 Kilometern und eingesparten 1448,3 Kilogramm Schadstoffen.

In der kommenden Woche werden sich sämtliche Werte nochmal verschieben. Der Grund: Nicht alle Teilnehmer haben sich online angemeldet. Sie müssen dies jetzt direkt bei Andrea Rieß unter der Telefonnummer 04261/71104 oder per E-Mail unter andrea.riess@rotenburg-wuemme.de nachholen.

Für sie und Weber ist jedoch schon jetzt klar, dass die Entscheidung, sich an dem bundesweiten Projekt Stadtradeln zu beteiligen, die richtige war. Rieß hob dabei den Klimaschutz-Aspekt hervor. Der ist auch für Weber wichtig, doch für ihn zählt auch der Umstand, dass sich alle Rotenburger für ein Projekt engagieren.

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