Ferienstrolche bieten auch in den Herbstferien ein Programm an

Uno ist der Renner

Die Ferienstrolche nutzten mit Lorain Berger (l.) und Jacqueline Newe in dieser Woche das meist trockene Herbstwetter und machten die Wiesen und Felder in der Umgebung des Sottrumer Jugendtreffs unsicher. ·
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Die Ferienstrolche nutzten mit Lorain Berger (l.) und Jacqueline Newe in dieser Woche das meist trockene Herbstwetter und machten die Wiesen und Felder in der Umgebung des Sottrumer Jugendtreffs unsicher.

Sottrum - „Wir waren diese Woche nur unterwegs. Ich habe richtig Muskelkater in den Beinen“, sagt Jacqueline Newe, Koordinatorin der Ferienstrolche, schmunzelnd. Der Verein Sozialpädagogische Familien- und Lebenshilfe (SoFa) bietet Daheimgebliebenen auch in den Herbstferien Spiel, Spaß und viele Abenteuer.

„Diesmal sind fast nur Jungs in der Gruppe, deshalb sind wir viel draußen unterwegs und aktiver“, erzählt Betreuerin Lorain Berger. „Mädchen wollen lieber mal was basteln oder beschäftigen sich drinnen.“ In dieser Woche betreuen die beiden Frauen insgesamt zwölf Kinder – darunter drei aus der Gemeinde Ahausen – , von denen manche auch die ganzen Ferien ins Jugendzentrum kommen. Dabei konnten Eltern ihren Nachwuchs erstmals auch nur für einzelne Tage anmelden. Außerdem gibt es seit kurzem einen Spätdienst, den drei Kinder in Anspruch nehmen.

Neben den Spaziergängen, die die kleine Gruppe auf der Suche nach Eicheln und Kastanien schon nach Reeßum und Stuckenborstel geführt hat, ist natürlich auch Fußballspielen und das Fahren auf der Platte der Skateranlage sehr beliebt. Aber auch das für manchen doch sehr lästige bunte Laub der Blätter animiert die Kinder zum Spielen im Garten. „Sie bauen Laubbuden oder liefern sich wilde Schlachten“, erklärt Newe. Der eigentliche Renner sind in diesen Ferien allerdings das Kartenspiel Uno und Fußbalsammelkarten. „Damit können sich die Kinder stundenlang beschäftigen“, so Lorain Berger.

Jeder Wochentag beginnt für die Steppkes gegen viertel vor acht, wenn ihre Eltern sie vorbeibringen. Danach stehen zunächst einmal der Morgenkreis und das gemeinsame Frühstück an – dort besprechen alle gemeinsam die Pläne für den Vormittag. Das Angebot endet dann um 13.15 Uhr, im Spätdienst sogar erst um 14.15 Uhr – allerdings nicht ohne ein gemeinsames Mittagessen.

Bevor sich diese Gruppe nach einer gemeinsamen Woche heute voneinander verabschiedet, gibt es noch ein gemeinsames Frühstück. „Das dauert auch immer richtig lange, da alle noch einmal gemütlich zusammensitzen“, schildert Jacqueline Newe. Allerdings gibt es nicht nur Spiele, einmal die Woche wird auch gemeinsam gekocht. „Wir haben Hot Dogs gemacht, da waren die Kinder richtig begeistert.“ Nächste Woche geht es dann noch einmal los, bevor die Ferienstrolche wieder eine Pause einlegen. Das Programm für das neue Jahr ist auch schon in Planung – in den Osterferien bietet SoFa erneut vierzehn Tage lang eine Betreuung an, die Termine stehen aber noch nicht fest. · ban

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