Erstmals versteigert die Gemeinde Sottrum Brennholz / Schon nach 45 Minuten alles verkauft

138 Raummeter unter dem (Holz-)Hammer

138 Raummeter Holz wurden am Samstag in Sottrum vom Bauhof versteigert.

Sottrum - (go) · Wenn die sechs Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Sottrum in der Vergangenheit „Holz machten“, wurde dies zu einem Festpreis an Interessenten verkauft, die sich vorher in eine Liste eingetragen hatten.

„In diesem Jahr haben wir das Holz erstmalig öffentlich versteigert“, erklärte der stellvertretende Gemeindirektor Jürgen Schlusnus. Insgesamt 138 Raummeter Brennholz kamen unter den Hammer. „100 Euro zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten“ und wieder erhielt ein Bieter den Zuschlag für eine „Einheit“ Brennholz – entsprechend sechs Raummetern Holz.

Ob Birke, Weide, Eiche oder Buche: Fast alle in der Region vorkommenden Laubholzarten waren bunt gemischt in 23 „Portionen“ aufgestapelt. „Auf die richtige Größe gesägt und gehackt, ist es bestens als Brennholz geeignet“, erläuterte der Leiter des Bauhofes, Dany Pape. Das Interesse an dem Holz war groß. Schon nach 45 Minuten hatten alle nummerierten Objekte der nachwachsenden Energie den Besitzer gewechselt.

„Das hier angebotene Holz stammt zumeist aus den Sturmschäden im August 2008, aber auch das Schnittholz von den Grünflächen der Gemeinde und das anfallende Holz beim Ausschneiden der Gemeindewege wird angeboten“, erklärte Hobby-Versteigerer Schlusnus. Das Holz sei ein Jahr abgelagert und seit Frühjahr auf dem neuen Areal des Bauhofes im Gewerbegebiet „Barkhof“ an der Boschstraße 1 von den Mitarbeitern aufgestapelt worden.

Bevor Jürgen Schlusnus den Hammer für das höchste Gebot schwang, hatten die potentiellen Käufer die Möglichkeit, die nummerierten „Einheiten“ zu begutachten, um dann bei der Holzauktion bis zur „Schmerzgrenze“ mitzubieten. „Das Mindestgebot war mit 50 Euro für je sechs Raummeter angesetzt. Je nach Gebot wurden Preise bis zu 150 Euro erzielt“, freute sich Schlusnus über die erzielten Preise. „Durch die erstmals durchgeführte Versteigerung haben wir jegliche Spekulationen, dass es nach dem alten Modus zu Ungerechtigkeiten kommen könnte, im Keim erstickt. Wir werden zukünftig das anfallende Holz nur noch auf einer Auktion anbieten“, so Schlusnus.

Den organisierten Abtransport des Brennholzes managte Manfred Gerasch, der je nach Lage des Stapels bereits am Tage der Versteigerung die ersten Termine für den Abtransport bekannt gab.

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