Raubüberfall in Sittensen: Opfer erschießt Täter

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Tatobjekt am Appler Weg

Sittensen - Der Raubüberfall am Montagabend gegen 21.55 Uhr auf einen 77-jährigen Rentner in dessen Wohnhaus am Appler Weg in Sittensen endete für einen der fünf Täter tödlich. Das Opfer – vermutlich ein 16-jähriger Deutscher albanischer Herkunf – wurde von dem Hausbesitzer, der als Jäger Schusswaffenbesitzer ist, erschossen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand begab sich der 77-jährige Sittensener zur Tatzeit zu seinem Hundezwinger auf dem Grundstück. Auf dem Weg dorthin sei der Rentner von fünf teilweise maskierten Tätern angesprochen und in das Haus zurückgedrängt worden, heißt es im Polizeibericht.

 Im Haus forderten die Räuber Geld und nahmen dem Geschädigten die Geldbörse ab. Danach durchsuchten sie das Haus und stießen im Obergeschoss auf einen Tresor. Bei dem Versuch den Tresor anzugehen, lösten die Räuber Alarm aus. Der Rentner, der als Jäger Schusswaffen besitzt, konnte nach Angaben der Polizei im weiteren Verlauf eine Pistole ergreifen. Er schoss und traf dabei einen der Täter tödlich. Dieser blieb nahe am Haus auf der Terrasse liegen. Die anderen vier Täter flüchteten in unbekannter Richtung.

 Die Täter sprachen beim Überfall gebrochen deutsch, die Nationalität sei derzeit noch nicht gesichert, heißt es. Die Räuber werden von dem Überfallenen als etwa 20 bis 30 Jahre alt und 1,80 Meter groß sowie von schlanker bis normaler Statur beschrieben. Alle Täter seien dunkel bekleidet gewesen. Indizien sprächen derzeit dafür, dass es sich bei dem Getöteten um einen 16-jährigen Deutschen albanischer Herkunft handeln könnte, der bei der Polizei bereits einschlägig als Intensivtäter bekannt ist.

Die Staatsanwaltschaft Stade hat eine Obduktion des Getöteten zur Klärung der Tatumstände und Feststellung der Identität angeordnet, die derzeit durchgeführt wird. Die Spurensicherungsmaßnahmen dauerten am Dienstagvormittag noch an. Nach Bekanntwerden der Tat leitete die Polizei Rotenburg sofort eine Großfahndung und Ermittlungen ein, in die rund 30 Beamte aus dem Landkreis Rotenburg und umliegenden Dienststellen eingebunden waren.

Unterstützt wurde die Fahndung durch Hundeführer und den mit einer Wärmebildkamera ausgestatteten Polizeihubschrauber Phönix. Die Fahndungsmaßnahmen nach den flüchtigen vier Mittätern blieben bislang ohne Erfolg. Die Polizei geht aufgrund der Spurenlage davon aus, dass die Täter mit einem Fahrzeug vor Ort waren. Dieses war möglicherweise an einer Scheune am Appler Weg abgestellt. Zeugen, die am Montagabend nach 21 Uhr in Sittensen, und besonders in Tatortnähe, ein mit mehreren Personen besetztes verdächtiges Fahrzeug gesehen haben, sollten ihre Hinweise an die Polizei in Rotenburg, Tel. 04261 / 9470 geben.

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