„Gesund und aktiv“ im Zentrum von Dienstleistungen im gesundheitlichen und sozialen Bereich

Projekt in historischen Gebäuden

Lindenstraße 2: Hier entsteht ein ganz wesentlicher Teil des Projektes „Gesund und aktiv“.

Visselhoevede - VISSELHÖVEDE · Nach dem Handwerk ist die Gesundheits-Branche mit etwa fünf Millionen Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Deutschland. Gesundheit ist für 70 Prozent der Deutschen das erstrebenswerteste Ziel. Gesundheit im ganzheitlichen Sinne – körperlich, seelisch, geistig, ökologisch und sozial – ist eines der wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts, sagen die, die sich mit diesen Themen befassen.

Der Aufbau zukunftsorientierter Gesundheits- und Senioreneinrichtungen gewinnt besonders im ländlichen Raum immer mehr an Bedeutung. Eine Gruppe aktiver Unternehmerinnen und Unternehmer in Visselhövede, die im Bereich der Gesundheit und Pflege tätig sind, tragen dieser Entwicklung mit ihrem Projekt „Gesund und Aktiv “ Rechnung. Das Projekt wird vom Apotheker Matthias Gutermann, dem Arzt Dr. Kai Möller und von Heike Rathmann vom Visseler Pflegedienst umgesetzt.

Architekt und Projektentwickler Ekkehard Tamm geht davon aus, dass die umfangreichen Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen im Herbst 2010 abgeschlossen sein werden.

Dann wird Dr. Möller mit seinem Team im alten Stadthaus in der Lindenstraße 2 neue, großzügige Praxisräume beziehen. In das historische Krughaus Lindenstraße 2a, dessen Geschichte bis ins Jahr 1600 zurückreicht, wird die Seniorentagespflege von Heike Rathmann einziehen. In dieser Tagespflegeeinrichtung werden auch Demenzkranke eine kompetente Betreuung vorfinden.

Des Weiteren werden auf dem Areal vier „seniorengerechte Wohnungen“ entstehen, die – wenn gewünscht – auch mit einem Betreuungsangebot vermietet werden. Zum gesamtheitlichen Ansatz des Netzwerkes „Gesundheit, Pflege und Wohnen“ gehört der Kommunikationsraum, der von allen Mietern des Komplexes genutzt werden kann.

Sowohl die Alte Apotheke als auch die Arztpraxis Möller und der Visseler Pflegedienst werden diese Räumlichkeit für Patientenvorträge oder auch für Seminare zur Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter nutzen. Selbstverständlich wird es auch Fachvorträge von Gastdozenten geben, heißt es in einem Schreiben der Projekt-Mitglieder an die Presse. Spezielle Patientenschulungen, zum Beispiel für Diabetiker, werden dort ebenso stattfinden, wie Vortragsreihen für Patienten von Ärzten und Homöopathen, heißt es.

Auch die Mieter der Seniorenwohnungen können sich im Kommunikationsraum untereinander oder mit ihren Familien treffen, ob zum Geburtstag oder zum gemeinsamen Essen. Durch die verschiedenen Nutzungen werde dieser Raum zu einem Zentrum der Kommunikation, an dem die „Fäden“ des Netzwerkes zusammenlaufen. Im Bereich der Innenstadt Nordost entstehe mit dem „Kompetenzzentrum Gesundheit, Pflege und Wohnen“ und der vorhandenen Infrastruktur zusammen ein Zentrum von Dienstleistungen im gesundheitlichen und sozialen Bereich.

Zwei weitere Arztpraxen, ein Optiker, Volksbank und Sparkasse, das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde St. Johannis, eine Massagepraxis und ein geplantes Physiotherapeutisches Kompetenzzentrum sowie die Diakonie Sozialstation und eine logopädische Praxis liegen in der Nähe. Auch Rathaus, Marktplatz, Innenstadt, Supermärkte und andere Geschäfte sind leicht zu Fuß zu erreichen.

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