„Deutsche Reiterliche Vereinigung“ macht mit ihrem Projekt Halt in Rotenburg

Mit und von Ponys lernen

Aufsitzen übten die jungen Reiter auf dem Holzpferd „Toti“.
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Aufsitzen übten die jungen Reiter auf dem Holzpferd „Toti“.

Rotenburg - Die Steppkes der Kindertagesstätte „Rappelkiste“ aus Rotenburg und des Unterstedter Kindergartens erlebten einen spannenden Tag auf dem Grün der Kita an der Hans-Weick-Straße.

Von Pferdeexperten der „Deutschen Reiterlichen Vereinigung“ aus Warendorf erfuhren sie unter dem Motto „Pony on Tour – bewegen und bewegt werden“ alles rund um das Pferd.

„Die angehenden Schulkinder, also die Fünf- bis Sechsjährigen, lernen an mehreren Stationen allerlei in Theorie und Praxis – auch zur Nahrung, Pflege und Umgang mit den Tieren“, freut sich die Leiterin der Rappelkiste, Angelika Holsten über den Besuch. „Zudem erhalten die Kinder Kontakt zu den Ponys und lernen, dass man Verantwortung für das Tier übernehmen muss“. Die Team-Leiterin der Tour, Christina Fischer, sieht in dem Projekt den Anknüpfungspunkt, um Kindern den Kontakt zu Pferde zu ermöglichen. „Eine FN-Studie haben ergeben, dass Reiten Kinder und Jugendliche besonders positiv, im Sinne von Disziplin und Ehrgeiz, aber auch in weicheren Faktoren wie Verantwortung, Naturverbundenheit und Ausgeglichenheit, prägt“, erklärt Fischer.

Den Jungen und Mädchen war der Hintergrund der Aktion jedoch ziemlich egal, sie hatten ihren Spaß. An der ersten Station stand „Toti“, ein kleines Pferd aus Holz. Dort lernten die Kinder Sattel und Trensen kennen und durften sich das erste Mal auf einen „Pferderücken“ setzen.

Was die Tiere so essen, erfuhren die Steppkes an der zweiten Station. Als Futter stehen den Pferdebesitzern Möhren, Äpfel, Saft- und Kraftfutter zur Verfügung. „Das riecht ja nach Apfel“, stellten die Kinder fest, als sie Futterbrocken rochen. An der nächsten Station des Info-Parcours ging es um die Pflege. Für die richtige Pflege setzten die Jungen und Mädchen Bürsten und Pinsel ein. „Mein Pony ist dabei ganz ruhig stehen geblieben“, war der Tenor.

Danach kam bei den meisten Kindern richtig Spannung auf. „Für viele war es das erste Mal, dass sie auf einen Pferderücken saßen“, erklärte Andrea Andreas, Leiterin des Kindergartens in Unterstedt. Mit einem Schutzhelm auf dem Kopf saßen die jungen Reiter im Sattel und hielten die Zügel. Zuerst noch etwas unbeholfen, bewegten sich die Kinder dank der Lehrer schließlich immer couragierter auf dem Pferderücken. An diesem Morgen lernten die Teilnehmer, auch die Körpersprache der Tiere zu verstehen. Die Pädagogen hatten schließlich nur ein Fazit für die Aktion: rundum gelungen. · go

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