Kein Hinweis auf Verbrechen

Identität der Rotenburger Eis-Leiche scheint geklärt

Einsatzkräfte der Feuerwehr sind auf einer Holzbrücke aktiv.
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Einsatzkräfte der Feuerwehr beteiligen sich am Sonntag mit einer Drehleiter an der Bergung der Leiche.

Spaziergänger haben am Sonntag unterhalb der Wümmebrücke am Westerholzer Weg in Rotenburg die Leiche eines Mannes gefunden. Ein Verbrechen scheint mittlerweile ausgeschlossen.

  • Versichertenkarte gibt Hinweis auf Identität.
  • Polizei Rotenburg schließt Verbrechen aus.
  • Genaue Todesursache noch unklar.

Rotenburg ‒ Die Identität der Rotenburger Eis-Leiche scheint geklärt. Nach Polizeiangaben soll es sich um einen 65-jährigen Rotenburger handeln. Die Beamten hatten bei der Leichenschau am Montag eine Versichertenkarte bei dem Mann gefunden. Im Umfeld des „einsamen Mannes“ habe man Befragungen durchgeführt. Die Lebenssituation könnte ein Grund sein, warum der Mann nicht als vermisst gemeldet worden war. Gewissheit über die genaue Todesursache soll nun eine Obduktion bringen. Klar ist bislang aber: Es war kein Verbrechen. Zumindest gebe es bislang keine Hinweise „auf Fremdeinwirkung“, wie es von der Polizei heißt. Ob es sich um einen Unfall oder Suizid gehandelt hat, könne womöglich das Ergebnis weiterer Untersuchungen aussagen.

Unsere Meldung vom Montagnachmittag:

Rotenburg ‒ Die Polizei überprüft am Montag die mögliche Identität des Mannes, der am Sonntagmittag tot im Eis an der Wümme in Rotenburg gefunden wurde. Mittlerweile habe eine erste Leichenschau stattfinden könnten, berichtet Polizeisprecher Heiner van der Werp am Montagmittag. Anzeigen auf eine Gewalteinwirkung von außen seien dabei nicht sichtbar gewesen. „Wir gehen im Moment von einem Unglück aus.“ Die Beamten haben bei dem Mann eine Krankenversichertenkarte gefunden. Ob diese dem Mann gehört habe, werde nun überprüft, das Umfeld werde kontaktiert. Auf Anregung der Polizei soll auch eine Obduktion vorgenommen werden. Erst dann könne man mit Gewissheit sagen, um wen es sich handelt. Das Ergebnis erwartet van der Werp nicht mehr am heutigen Montag.

Unsere Meldung vom Montagmorgen:

Rotenburg ‒ Die am Sonntagnachmittag an der Wümme gefunden männliche Leiche gibt den Ermittlern weiter Rätsel auf. Bislang gibt es keine konkreten Hinweise auf die Identität oder auf den Vorfall, der zum Tod des Mannes geführt hat. Für Montagnachmittag sind weitere kriminaltechnische Untersuchungen geplant. Klar ist bislang nur: Zwei junge Männer im Alter von 22 und 24 Jahren hatten am Sonntagmittag im Bereich der Wümmebrücke am Westerholzer Weg im Eis am Rand des Flusses eine aus dem Eis ragende Jacke gesehen. Sie erkannten, dass es sich um einen eingefrorenen menschlichen Körper handelte und wählten den Notruf.

„Mit einigem Aufwand“, heißt es von den Rettungskräften, wurde der Leichnam aus dem dicken Eis geborgen. Eine erste Leichenschau, wie sonst üblich, sei vor Ort kaum möglich gewesen aufgrund des Zustands des gefrorenen Körpers. So hätten sich weder Hinweise auf äußere Verletzungen ergeben noch auf die Identität des Mannes. Die Beamten vor Ort schätzten das Alter des Mannes auf rund 40, heißt es. Momentan gebe es aber noch keine Anhaltspunkte aufgrund von Vermisstenmeldungen. „Wir wissen noch gar nichts“, so Polizeisprecher Heiner van der Werp am Montagmorgen.

Nähere Ergebnisse soll es aber noch im Laufe des Tages geben, hoffen die Ermittler.

Unsere erste Meldung vom Sonntagnachmittag:

Rotenburg - Spaziergänger haben am Sonntagmittag unterhalb der Wümmebrücke am Westerholzer Weg in Rotenburg die Leiche eines noch unbekannten Mannes gefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen seien die Männer gegen 12 Uhr auf das Eis der Wümme gegangen und hätten dabei eine ungewöhnliche Entdeckung gemacht, teilt die Polizei mit. Aus dem Eis ragte der Teil eine Jacke heraus. Bei näherem Betrachten erkannten sie, dass im Eis ein menschlicher Körper eingefroren war.

Über Notruf verständigten die Männer Polizei und Feuerwehr. Nachdem die Leiche geborgen war, wurde sie in ein Bestattungsunternehmen gebracht. Noch steht die Identität des Toten nicht fest. Am Montag setzt die Polizei ihre Untersuchungen fort.

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