Mehr Freiheit, um kreativ zu werden: Neue Kunst- und Musikräume der Eichenschule sind fertig

Platz und Raum zum Durchatmen

Viel mehr Fläche haben die Schüler in den neuen Kunsträumen – dann ist es auch möglich großflächige Bilder anzufertigen.

Scheessel - SCHEESSEL (pfa) · Dicht gedrängt sitzen die Schüler der zwölften Klasse mit dem Schwerpunkt Kunst in dem etwa 85 Quadratmeter großen Raum der Scheeßeler Eichenschule. Bilder, Staffeleien, Skulpturen und andere Kunstgegenstände beengen die Jugendlichen zusätzlich. Sie haben sich eingerichtet – aber viel Platz ist nicht. Das hat sich nun geändert: Im Neubau der Schule gibt es neue Kunst- und Musikräume, die ab dem 2. Februar bezogen werden.

Im November 2009 starteten die Arbeiten unter der Bauaufsicht des Architekturbüros Behrens aus Rotenburg. Entstanden sind drei neue Kunsträume mit einem zusätzlichen Bereich für Bildbände, Staffeleien, Unterrichtsmaterial und Skulpturen.

„Im alten Schultrakt gab es zwei Räume mit etwa 85 und 56 Quadratmetern Fläche. Jetzt gibt es drei. Einer mit zwei Mal 110 Quadratmetern sowie einer mit rund 90 Quadratmetern Fläche“, erklärt Schulleiter Ralf Goebel. Da die Schüler bis zur zehnten Klasse in Gruppen mit etwa 30 Personen unterrichtet werden, gab es natürlich des häufigeren Platzmangel. In der Oberstufen würden die Klassen dann zwar kleiner werden, aber „großflächig arbeiten war da nur selten möglich“, so Kunstlehrer Wilfried Reuter.

Ein weiterer Vorteil des Neubaus: Direkt hinter dem Eingangsbereich befindet sich der größte Raum, der als Ausstellungsbereich genutzt werden soll. An den Wänden sollen noch Galerieleisten angebracht werden.

Außerdem gibt es zwei neue Musikräume, die reichlich Platz für Instrumente, Noten und Ständer haben. Zwei Klassenräume kommen zusätzlich hinzu. Insgesamt sind es ungefähr 1500 Quadratmeter – pro Stockwerk 750 Quadratmeter.

„150 bis 200 Schüler werden hier Platz haben“, betont Goebel. „Hier haben die Schüler auch den Platz, um durchzuatmen, um kreativ zu werden“, weiß Kunstlehrer Wilfried Reuter. In den vorherigen Räumen sei das nicht möglich gewesen. Jetzt gibt es einfach mehr Freiheit. Besonders freuen sich die Lehrer über den größeren Wirkungskreis, weil es nun noch besser möglich ist, die Werke auszustellen. Bisher wurde im vorderen Schultrakt in den Gängen die Bilder und Skulpturen präsentiert.

Eine deutliche Entlastung sei es für die Schüler, wenn sie mehr Platz haben. Denn in der Enge entstehen auch Spannungen. „Teilweise hat der eine die Farbspritzer des anderen abbekommen“, so Reuter. Jetzt könne man auch mal ein Bild aus fünf Metern Entfernung betrachten. Und nicht nur die Schüler dürfen sich freuen. Auch für die sechs Kunstlehrer/Kunstpädagogen sowie fünf Musiklehrer stehen nun ganz andere Kapazitäten und damit auch Möglichkeiten zur Verfügung, weiß Schulleiter Goebel. Eingeweiht werden soll der Neubau im März.

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