Planung für Großprojekt läuft

Jede Menge Pläne: Stefan Behrens, Amtsvertreter der Bürgermeisterin.

Scheessel (fk) - Die Ortsumgehung Scheeßel ist für die Gemeinde eines der größten Projekte überhaupt in den kommenden Jahren. Stefan Behrens, Amtsvertreter der Bürgermeisterin, hat im Interview Stellung zum Planungsstand und zu den weiteren Schritten genommen, die auf dem Weg zur Realisierung des Vorhabens liegen werden.

Man hat jetzt schon länger nichts mehr von der Ortsumgehung gehört. Geht es damit nicht voran?

Doch, aber die Zuständigkeiten liegen zu großen Teilen bei der Landesbehörde für Straßenbau in Verden. Dort wird das Projekt weiter vorangetrieben.

Wie sehen die weiteren Schritte auf dem Wege zur Umgehungsstraße aus?

Es muss festgelegt werden, welcher Untersuchungsumfang notwendig ist, um das Vorhaben realisieren zu können.

Was bedeutet das genau?

Unter anderem geht es um die Gewinnung von Daten. Dabei spielen beispielsweise die Belange der Umwelt eine wichtige Rolle. Man muss sich vor dem Hintergrund der bereits erfolgten Planungen, die es für dieses Projekt ja gibt, die Frage stellen, ob und in welchem Umfang neue Untersuchungen notwendig sind.

Worum geht es dabei im Detail?

Dabei geht es um verschiedene Bestandsaufnahmen vor Ort. Pflanzen und Tiere, aber auch die vorhandene Wohnbebauung fließen in die Erhebung der Daten ein, um eine möglichst breite Beurteilung der aktuellen Lage als Grundlage für die Planung der Scheeßeler Ortsumgehung zu ermöglichen.

Wie sieht der Zeitplan für das Großprojekt „Ortsumgehung“ aus?

Bis Ende 2010 soll ein Vorentwurf fertig sein. Ab dem Jahr 2014 soll dann mit dem Bau der Ortsumgehung begonnen werden können. Viele Dinge werden schon vor 2014 zu erledigen sein – auch hier vor Ort und unter Beteiligung der Anlieger.

Was wird im Detail notwendig und möglich sein?

Es geht dann darum, Ideen und Argumente zu sammeln, um die Umgehungsstraße gemeinsam auf den Weg zu bringen. Noch ist in diesem Bereich alles offen.

Gibt es eigentlich schon Pläne, die Ortsumgehung und die Umgestaltung des Ortskerns miteinander zu verknüpfen?

Pläne noch nicht, aber konkrete Überlegungen, wie man Umgehung und Umgestaltung aufeinander anpasst. Sehr viel hängt hier davon ab, wo die Bundesstraße 75 später entwidmet wird und wo die Landesstraße 131 in die B 75 mündet.

Es liegt also noch sehr viel Arbeit vor allen Beteiligten?

Das ist sicherlich so, aber im Sinne Scheeßels und der Gemeinde lohnt sich der Aufwand ganz bestimmt. Die Möglichkeit, die Ortsumgehung bauen zu können, eröffnet auch dem Kernort ganz neue Möglichkeiten.

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