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Visselhövede: Pastoren in Sicht

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Von: Angela Kirchfeld

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Das Pastorenehepaar Dr. Elisabeth Rosenfeld und Mathias Wohlfahrt beginnt im August seinen Dienst.
Das Pastorenehepaar Dr. Elisabeth Rosenfeld und Mathias Wohlfahrt beginnt im August seinen Dienst. © Kirchfeld

Große Vorfreude in Visselhövede: Die Vakanz in der Kirchengemeinde ist bald beendet. Dr. Elisabeth Rosenfeld und Mathias Wohlfahrt nehmen im August ihren Dienst auf.

Visselhövede – „Nicht nur meteorologisch sind wir im Frühling, auch für uns in der Kirche beginnt nach der Zeit der Vakanz durch das neue Pastorenehepaar die schöne Zeit“, freut sich Hanne Meier-Zindler, Vorsitzende des Visselhöveder St.-Johannis-Kirchenvorstands. Und das aus gutem Grund, denn Dr. Elisabeth Rosenfeld und Mathias Wohlfahrt sind die beiden neuen Pastoren in Visselhövede. Allerdings müssen sich die Kirchgänger noch ein wenig gedulden, bis das Ehepaar, das mit seinen Kindern im Kirchenkreis Oderland-Spree bei Frankfurt/Oder lebt, seine Arbeit aufnimmt.

„Wir bitten um Nachsicht, denn wir kommen erst im August nach Visselhövede. Erst dann werden Kindergartenplätze für unsere Kinder frei“, begründet Mathias Wohlfahrt. Die vierjährige Tochter Magdalena und ihr zweijähriger Bruder Jeremias werden dann den evangelischen Kindergarten an der Gartenstraße besuchen.

Die Kinder- und Jugendarbeit ist beim neuen Pastorenehepaar recht weit oben in seinem Alltagsarbeit angesiedelt. „Kinder sind unsere Zukunft. Wir möchten dort anknüpfen, wo der ehemalige Visselhöveder Pastor Florian Hemme vor der Pandemie aufgehört hat. Dazu gehört vor allem, die Ehrenamtlichen wie Hanne Meier-Zindler zu entlasten, die in der Vakanzzeit viel geleistet haben.“

Darum wollen die beiden Pastoren möglichst schnell den Kontakt zu den Kindergärten und Schulen „wieder herstellen“. Jugenddiakon Jörg Pahling soll ebenfalls bei seiner „tollen Arbeit“ mit den Konfirmanden unter die Arme gegriffen werden.

„Doch unser Herz gehört allen Bereichen, die mit Kirche in Berührung kommen, also auch den Senioren. Wir hoffen, im Herbst wieder durchstarten zu können, um an alte Traditionen anzuknüpfen, und wir wollen behutsam etwas Neues beginnen.“

Einen dicken Stein im Brett hat der 51-Jährige sicher bald beim Plattdeutschen Verein Visselhövede, denn er ist „in Rostock mit Plattdeutsch aufgewachsen und freue mich auf plattdeutsche Gottesdienste und möchte gerne plattdeutsche Gesprächskreise anbieten“. Und sicher kann auch seine 38-jährige Frau dann ein wenig dazu beisteuern, denn sie stammt aus Poppenbüttel bei Hamburg.

Das Paar verbringt seine Freizeit sehr gerne mit Wandern, auch in Verbindung mit Pilgertouren, sowie Reisen nach Mitteleuropa. Zu den weiteren Hobbys zählen bei Rosenfeld das Rudern, und ihr Mann joggt drei bis vier Mal die Woche und ist häufig mit dem Rad unterwegs. „Die Hobbys verbinden wir gerne mit Besuchen und freuen uns auf viele tolle Begegnungen“, so Rosenfeld. Während der drei Kennenlern-Tage in Visselhövede wurde auch die Umgebung ausgiebig erkundet.

„Die Infrastruktur hier ist toll. Im Winter haben wir das Visselbad und im Sommer die Visselseen. Das Angebot bietet viele Einkaufsmöglichkeiten, und fast alles ist zu Fuß zu erreichen“, schwärmt das Paar. Ihre allererste Zugfahrt haben die Kinder übrigens vom neugestalteten Visselhöveder Bahnhof absolviert. Gemeinsam ging es nach Bremen.

Bevor nun Ende Juli das renovierte Pfarrhaus an der Großen Straße in Visselhövede bezogen wird, heißt es Abschied nehmen von den Kirchengemeinden ihrer aktuellen Heimat mit den etwas sperrigen Namen Eisenhüttenstadt-Fürstenberg und Ziltendorf-Wiesenau sowie Brieskow-Finkenheerd-Groß Lindow.

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