Heide Wehling-Keilhack und Uwe Keilhack zieht es nach Neu-Wulmstorf

Pastorale Akzente gesetzt

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Heide Wehling-Keilhack und Uwe Keilhack werden „ihre“ Stadtkirche vermissen. ·

Rotenburg - Mit viel Bedauern und Trauer im Herzen, aber auch mit ein wenig Vorfreude auf die neue Herausforderung verlassen Heide Wehling-Keilhack und Ehemann Uwe Keilhack die Stadtkirchengemeinde. Am 11. August werden die beiden mit einem Gottesdienst offiziell nach Neu-Wulmstorf verabschiedet. Heide Wehling-Keilhack freut sich auf eine eigene, volle Stelle in Neu-Wulmstorf, Uwe Keilhack geht als Schulpastor an die BBS und IGS im benachbarten Buxtehude. In der Stadtkirche teilten die beiden sich eine gemeinsame Pfarrstelle.

Mehr als 18 Jahre setzte sich das Ehepaar für die Menschen in Rotenburg und benachbarten Gemeinden ein. Dabei bezog sich ihr Engagement bei weitem nicht nur auf die klassische Pastorenarbeit. Neben ihrer Tätigkeit als Pastorin unterrichtete Wehling-Keilhack 17 Jahre Religion an der Kantor-Helmke-Schule. Von ihrer Zeit an der Grundschule berichtet sie: „Ich habe immer versucht die Religion für die Kinder erfahrbar und erlebbar zu machen, auch über Konfessionsgrenzen hinweg.“

Neben vielen anderen Dingen, war für sie auch die Seniorenarbeit von höchster Wichtigkeit. Sie übernahm den Besuchsdienst in zwei Altenheimen und betreute als Seelsorgerin die Wohnanlage Hemphöfen und die Senioren-Gruppe der Lebenshilfe.

Als besonderes Projekt prägte Wehling-Keilhack über zehn Jahre den Prozess zur Regionalisierung der Kirchengemeinden. In Zusammenarbeit mit Kirchenvorständen und Kollegen gestaltete sie die Gründung des Kirchengemeindeverbands als Kooperation der Rotenburger Gemeinden.

Uwe Keilhack war ebenfalls sehr aktiv in seiner pastoralen Karriere: Ein wesentlicher Teil seines Wirkens war die Einrichtung der Notfallseelsorge. Viel Herzblut steckte er auch in den Konfirmandenunterricht der Stadtkirchengemeinde. Daraus zog er die Inspiration für die Arbeit als Vertretungslehrer an den BBS in Rotenburg. Der Gitarren-Virtuose erinnert sich auch gerne an seine Band „Sound of Life“. Die Gruppe gründete er mit Diakon Werner Burfeind. Gemeinsam mit Jugendlichen begleiteten sie zahlreiche Gottesdienste mit Rockmusik. „Das Spielen in der Kirche mit der Band hat mir sehr viel Vergnügen bereitet, das werde ich sehr vermissen“, berichtet Keilhack.

In Brockel übernahm er, nach dem Abschied von Walter Merz, eine Teilstelle für drei Jahre. Dort war er wesentlich an der Bauplanung des neuen Gemeindehauses beteiligt.

„Wir hatten in Rotenburg wirklich eine schöne und intensive Zeit. Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge“, beschreiben die beiden Seelsorger ihre Gefühle. Zum Verabschiedungsgottesdienst am 11. August um 14 Uhr in der Stadtkirche sind alle herzlich eingeladen, die sich von den beiden verabschieden möchten. Im Anschluss gibt es einen Empfang im Gemeindehaus · fl

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