Entlassung von 97 Abiturienten der Eichenschule wird mit Sekt und Rosen zelebriert

„Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten!“

97 Abiturienten wurden am Freitagmittag mit einer Abschlussfeier und vielen guten Wünschen ins Leben entlassen. ·
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97 Abiturienten wurden am Freitagmittag mit einer Abschlussfeier und vielen guten Wünschen ins Leben entlassen. ·

Scheeßel - Wenn sich am Sonnabendvormittag zahlreiche langstielige Rosen in den Händen der Eichenschul-Abiturienten in die Höhe reckten, so hatte das Symbolcharakter. Denn verliehen werden sie für außergewöhnliche Leistungen.

Sei es beim Erwerb von Fachkompetenz, die sich in einer Eins vor dem Komma manifestiert, wie bei mehr als einem Viertel der Absolventen, aber auch Engagement im sozialen Bereich, wie bei den Sanitätern, als Trainer, im Theater oder musikalisch.

Bestes Beispiel: Der angehende Musiker Dustin Drosdziok, der nach Erkrankung der Orchesterleiterin auf eigene Faust die klassische Untermalung der Feier zusammentrommelte. Er steht, das wurde in den Redebeiträgen von Schulleiter, Lehrern und Elternvertretung deutlich, für eine Generation, die das Zeug hat, die Zukunft zu prägen, jedoch auch eigene Ansprüche an ihr Umfeld stellt.

In Analogie zum Scheinriesen Turtur ermunterte Schulleiter Ralf Goebel die jungen Menschen, sich nicht von den Herausforderungen des Lebens ins Bockshorn jagen zu lassen, sie aber auch nicht zu unterschätzen: „Nutzen Sie Ihre Möglichkeiten!“ In diese Kerbe schlug auch Elternvertreterin Hildegard Wahlers. Bei aller Freiheit, die ein zusätzliches Jahr durch das G8-Abitur böte, sparte sie jedoch auch nicht mit harscher Kritik an der Verkürzung der Schulzeit. Akzente setzte auch Lehrer Volkmar Bendukat. Mit seiner ebenso effektvollen wie sinnfreien anfänglichen Lautmalerei hatte er zumindest die Lacher auf seiner Seite, und auch für die Szene-Verabschiedung „Yolo“ erntete er bei den Schülern Applaus. Auch er machte deutlich, dass es in der „Wohlfühlschule“ vor allem um die Vermittlung innerer Reife gegangen sei.

Die Rede von Jannis Holsten und Lisa Klindworth, in der sie ihre Mitschüler vor allem für ihre Toleranz aller lobten, bestätigte die Einschätzung der Vorredner: Hier steht eine gut ausgebildete, eloquente und selbstsichere Generation, die bereit ist, beruflich durchzustarten – aber nicht um jeden Preis, und schon gar nicht ohne Spaß.

Abgerundet wurde die Feier durch Beiträge der Delighted Bluesband, des Orchesters, des Chors und ein Gläschen Sekt. · hey

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