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Großbrand in Zeven: 250 Feuerwehrleute versuchen Betriebe zu retten

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Von: Marcel Prigge

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Die Lagerhalle steht in Vollbrand
Bis in die Morgenstunden kämpfte die Feuerwehr mit den Brandherden. Letztlich waren 250 Einsatzkräfte vor Ort. © Nonstopnews

Ein Großbrand hat in der Nacht von Donnerstag, 9. Juni 2022, auf Freitag, 10. Juni 2022 zwei Betriebe im Landkreis Rotenburg zerstört. 250 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Zeven – Zwischen Zeven und Wistedt im Landkreis Rotenburg ist es in der Nacht von Donnerstag, 9. Juni 2022, zu Freitag, 10. Juni 2022 zu einem Großbrand gekommen. Eine Scheune, in der sich ein Lebensmittelgeschäft sowie ein Gartenbaubetrieb befanden, brannte komplett aus.

Großbrand in Zeven zerstört Scheune – 150.000 Euro Schaden

Das Gebäude stand bereits in Vollbrand, als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen. Die Hitze habe nicht aus dem Gebäude entwichen können, da sie sich aufgrund des Blechdaches gestaut habe, berichtet ein Feuerwehrsprecher gegenüber Nonstopnews. Die Feuerwehrleute hätten zuerst die angrenzenden Häuser des ehemals landwirtschaftlichen Anwesens geschützt. Mit Wasser- und Schaum kühlten sie die Gebäude, die nur wenige Meter neben der brennenden Scheune standen.

Die brennende Scheune, im Vordergrund ein Feuerwehrmann
Die Scheune, in der zwei Betriebe lagen, brannte komplett nieder. Die Polizei schätzt den Schaden auf 150.000 Euro. © Nonstopnews

Großbrand in Zeven: Bagger muss Wände für das Löschwasser einreißen

Der Wasserverbrauch habe für Probleme bei der Brandbekämpfung gesorgt, berichtet der Feuerwehrsprecher weiter. Ein Schlauchwagen hätte hinzugezogen werden müssen. Als der Brand schließlich unter Kontrolle war, hätten die Feuerwehrleute, die auch mit zwei Drehleitern angerückt waren, nicht alle Brandherde erreichen können. Ein Bagger eines örtlichen Bauunternehmens half aus: Es wurden Wände des Gebäudes eingerissen, um Zugangsöffnungen für das Löschwasser zu schaffen. 

250 Feuerwehrleute im Einsatz: Brandursache unklar

Insgesamt seien 250 Feuerwehrleute im Einsatz gewesen. Was den Großbrand, zu dem letztlich 14 Feuerwehren aus der gesamten Region anrückten, auslöste, ist derzeit unklar. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden am Freitag. Den Schäden schätzt die Polizei auf 150.000 Euro.

Weitere Blaulichtmeldungen: Nach Tod eines Ehepaares Sohn festgenommen

Nach dem gewaltsamen Tod eines Ehepaares in der Region Hannover hat die Polizei nach mehrtägiger Fahndung am Donnerstag, 9. Juni 2022, den 27-jährigen Sohn festgenommen. Er stehe im Verdacht, im Zeitraum vom 20. bis 30. Mai seine 53 Jahre alte Mutter sowie deren 59 Jahre alten Ehemann in Neustadt am Rübenberge getötet zu haben.

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