Bilanz zum Ende der Kunstsaison im Sonnentau / Zehnter Geburtstag steht bevor

„Nicht nur Schönes, aber immer Interessantes“

Gestern besuchte eine Radlergruppe aus Bomlitz die Ausstellung im Wasserturm. ·

Visselhoevede - Von Jens WietersVISSELHÖVEDE · Das Wetter hat in diesem Jahr für eine kleine Delle bei den Zuschauerzahlen im Sonnentau-Wasserturm und in der Hohe-Heide-Galerie gesorgt. Aber grundsätzlich zieht Turmwächter Willi Reichert ein „positive“ Bilanz der jetzt zu Ende gehenden Kunstsaison an der Bahnhofstraße.

„Durch das miese Wetter in den Monaten Juli und August fehlten die Radfahrergruppen, die sonst auch schon mal spontan den Turm besucht haben“, sagt Reichert, der aber dennoch bis zum Saisonende am Montag, 3. Oktober, rund 1800 Kunstfans in diesem Jahr verzeichnen kann. „Das zeigt, dass wir uns in den fast zehn Jahren Kultur im Sonnentau zu einem stabilen Faktor entwickelt haben!“ Man mag es nämlich kaum glauben, aber im kommenden Frühjahr feiert das kleine Kultureiland auf dem ehemaligen Industriegelände schon den zehnten Geburtstag, der mit einem kleinen Fest und vielen Überraschungen für das Publikum begangen werden soll.

Vier interessante Ausstellungen erlebten die Kunstliebhaber in dieser Saison jeweils im Wasserturm und in der Galerie gleich nebenan. „Erstmals hatten wir mit Sergej Pisarenko auch einen ausländischen Maler dabei“, so Reichert, der für sein Publikum häufig außerhalb seiner Dienstzeit den Turm aufschließt.

Mittlerweile habe sich Kultur im Sonnentau einen sehr guten Ruf erarbeitet, so dass die ausstellenden Künstler viele Kontakte knüpfen würden und dadurch Gelegenheit hätten, ihre Bilder, Skulpturen oder Objekte auch mal in anderen Regionen zu präsentieren, informiert Reichert, der in der kommenden Saison auch eigene Werke im Turm zeigen wird. „Sehr fruchtbar ist die Nähe zu den Seminarhotels, weil dort Menschen aus allen Deutschlands übernachten und sie abends häufiger die einzelnen Etagen des Turms besteigen oder sich in der Galerie umsehen.“

Ganz „prima“ klappe die Zusammenarbeit mit den anderen Kulturschaffenden der Stadt wie dem EigenArt und dem Kultur- und Heimatverein. „Das spiegelt sich in gemeinsamen Aktionen wie der Brunnen-Benefiz-Veranstaltung oder Fotoausstellungen im Speicher wider“, sagt der Turmwächter. Auf eines müssen sich die Kunstfans auch in der neuen Saison, die im März 2012 beginnt, allerdings ein stellen: „Es gibt nicht nur Schönes im Turm zu sehen, aber immer Interessantes!“

Der Turm ist an diesem Wochenende und am nächsten jeweils von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

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