Verbunddorferneuerung Wiestedörfer: Gemeinde Reeßum stellt Förderanträge

Neue Wartehäuser in 2012

In Reeßum wird das bestehende Buswartehäuschen durch einen transparenten und ortsgerecht gestalteten Unterstand ersetzt.

Sottrum - REESSUM · In der Kritik stehen die Buswartehäuschen in Reeßum, Clüversborstel, Bittstedt und Schleeßel schon lange. Zu eng, zu nah an der Straße oder auch ganz an der falschen Stelle. Nun hat die Gemeinde Reeßum für die Neugestaltung von fünf Haltestellen im Rahmen der Verbunddorferneuerung Wiestedörfer einen Förderantrag gestellt.

Die Arbeitskreise in den Ortschaften und die Steuerungsgruppe der Verbunddorferneuerung haben sich dazu intensiv mit verschiedenen Alternativen der Gestaltung auseinandergesetzt. „Wir wollen verschiedene Ziele gemeinsam erreichen“, betont Bürgermeister Wilfried Kirchner. Dazu zählten die Verbesserung der Zugänglichkeit, Erhöhung der Sicherheit und Verbesserung der Gestaltung. In allen Fällen werde der Einstiegsbereich so angehoben, dass eine barrierearme Nutzung der regulären Busse beziehungsweise des Bürgerbusses möglich werde.

In Reeßum soll das bestehende Buswartehäuschen durch einen transparenten und ortsgerecht gestalteten Unterstand ersetzt werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Verbunddorferneuerung Wiestedörfer. Nach intensiven Diskussionen mit den Anwohnern, dem Busunternehmen und dem Landkreis sei für Clüversborstel die Verlegung des Stopps und die Errichtung einer neuen Wartehalle an der Straße „An der Burg“ vorgesehen. Dies erziele mehr Sicherheit für die dort wartenden Kinder, und der Bus müsse nicht auf der Hauptstraße stehen. In Schleeßel werde das Wartehäuschen durch ein transparentes neues ersetzt. Für Bittstedt sei dagegen in Fahrtrichtung Taaken der Haltepunkt im Bereich der alten Tankstelle mit einer separaten Busbucht geplant, und auch die Gegenrichtung soll mit einem dazu passenden Unterstand versehen werden.

„Wir hoffen auf eine Förderung von 75 Prozent der Kosten“, erläutert Kirchner. Die Entscheidung über den Zuschuss von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen werde jedoch erst im Herbst erfolgen. „Damit können wir dann auch erst 2012 bauen“, so der Gemeindechef.

Noch nicht ganz abgestimmt sei die Gestaltung der Buswartehäuschen. Ivar Henckel vom Planungsbüro mensch und region aus Hannover hat dazu verschiedene Varianten vorgestellt. Sie sollen auf jeden Fall an die Unterstände in der Region angepasst werden. Bevorzugt wird von den Arbeitsgruppen ein gemauerter Sockel mit einem transparenten Fachwerk und einem Pfannendach.

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