Der Jurist Markus Pragal übernimmt das Dezernat III

Der „Neue“ kennt den Landkreis gut

Kreis Rotenburg - Das Kreisdezernat III mit Sozial-, Gesundheits- und Jugendamt spwie mit dem ArRoW hat eine neue Leitung. Seit dem 9. Juni steht Markus Pragal dem Dezernat vor. Und obwohl der gebürtige Münchener und jetzige Bremer in den vergangenen Jahren im niedersächsischen Innenministerium gearbeitet hat, ist er beim Landkreis Rotenburg kein Unbekannter.

Denn schon von März 2005 bis Februar 2006 gehörte Markus Pragal zu einer Abordnung an den Landkreis im Rahmen der Kommunalstation und hat in dieser Zeit beim Dezernat I mitgearbeitet. „Da konnte ich einen guten Einblick in den Landkreis bekommen“, so der studierte Jurist und neue Kreisverwaltungsdirektor. „Ich wusste, dass hier konstruktiv und ohne Grabenkämpfe gearbeitet wird.“ Daher war es für ihn schon von dem Zeitpunkt an eine mögliche Option, wieder für den Landkreis zu arbeiten. „Der Landkreis hat sich in den vergangenen Jahren erfreulich entwickelt“, bemerkt Pragal. „Denn mir war es auch wichtig, bei einem Landkreis zu arbeiten, wo finanziell nichts aus dem Ruder läuft.“ Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Münster und an der Universität von Exeter (Großbritannien) war er seit November 2001 im niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport Referent im Referat 21 – Recht der Gefahrenabwehr.

Als der Landkreis die Dezernatsstelle ausschrieb, kamen 22 Bewerbungen, vier davon wurden zum Gespräch geladen. „Ich bin sehr froh, dass sich dann der Kreistag für mich entschieden hat“, betont Pragal. Er wird damit Nachfolger von Heike von Ostrowski (Elternzeit), die bisher dem Dezernat III vorstand. Ein Arbeitsschwerpunkt ist für Markus Pragal, der selbst dreifacher Vater ist, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die frühkindliche Bildung. Auch die Finanzen werden zukünftig ein bedeutendes Thema sein. Ein vorgefertigtes Konzept hat der 38-Jährige allerdings nicht. Denn erstmal geht es ihm darum, zu sehen, wo es gut läuft sowie sich auch in den Außenstellen vorzustellen. „Dann, mit der Zeit werde ich auch eigene Akzente setzten“, erklärt er. Für ihn sei es auf jeden Fall spannend zu sehen, wie die Verwaltungswirklichkeit funktioniert.

„Ich hoffe, dass ich hier viel mitgestalten kann“, ist ein Wunsch des neuen Kreisverwaltungsdirektors. „Auf jeden Fall freue ich mich auf die Arbeit beim Landkreis Rotenburg.“

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