Umdenken bei den Organisatoren / Vereine sollen verstärkt mitmachen

Neue Ideen für den Weihnachtsmarkt gesucht

Visselhoevede - VISSELHÖVEDE · Ein Weihnachtsmarkt, der parallel an mehreren Standorten in der Innenstadt gefeiert wird, hat die Besucher und Organisatoren auch in diesem Jahr nicht überzeugt. „So geht es nicht weiter“, sagt auch Sven Apel, der für den Visselhöveder Gewerbeverein die meisten Veranstaltungen plant.

Mitglieder des Gewerbevereins trafen sich jetzt nicht nur zur Nachbesprechung der vergangenen Märkte, sondern auch, um neue Konzeptionen zu entwickeln und Ideen zu sammeln.

Und dabei stellte sich heraus, dass der Vissel-Frühling, der Apfelmarkt und der Martinsmarkt zwar keine Selbstläufer sind, denn „auch dafür muss man eine Menge auf die Beine stellen“, so Apel, aber mit diesen Festivitäten sind die Geschäftsleute an der Vissel größtenteils zufrieden. „Besonders der Apfelmarkt hat sich nach nur drei Jahren zu einem wahren Publikumsmagneten gemausert“, freut sich Apel.

Standort bleibt

das größte Problem

Bei diesen Veranstaltungen müsse man eigentlich nur im Auge behalten, dass sie nicht mit verkaufsoffenen Terminen in den Nachbargemeinden kollidierten.

Sorgenkind bleibt aber die sogenannte „Dankeschön-Veranstaltung“ des Gewerbevereins am zweiten Adventswochenende. „Da müssen wir umdenken“, unterstreicht Apel und meint damit, dass dringend Gespräche in Sachen Standort und Streuung der Buden und Stände geführt werden müssen.

Dass viele Besucher des Weihnachtsmarkts fordern, das Geschehen doch mehr rund um das Heimathaus zu konzentrieren, wo der Kultur- und Heimatverein seit Jahren erfolgreich seine Kunsthandwerker unterbringt, weiß auch Apel. Aber: „Wir brauchen für die Stände einen befestigten Platz. Hinter dem Heimathaus befindet sich der tiefste Punkt Visselhövedes, da können wir im Winter nicht mit Fahrzeugen ran, um die Verkaufsstände aufzubauen. Das ergibt nur ein großes Matschloch.“

Auch der Hallenbadparkplatz sei nicht gut geeignet, weil „zu weit weg von den Geschäften“. Bleibt quasi nur übrig, sich mit den Vereinen und Verbänden aus dem Stadtgebiet zusammenzusetzen, um wieder mehr Leben auf den Weihnachtsmarkt zu bekommen.

„Vor einigen Jahren waren die Vereine aus der Region die tragenden Säulen dieser Veranstaltung. Das müssen wir wieder hinbekommen“, betont der Chef-Organisator.

Zwar habe es während der Nachbetrachtung schon einige Stimmen gegeben, die den Weihnachtsmarkt sterben lassen wollen, aber Apel stellt klar: „Beerdigen kann man solche Geschichten nur einmal.“

Mit der Zukunft des Marktes wird sich der Gewerbeverein Anfang Januar noch einmal intensiv beschäftigen und neue Ziele definieren. · jw

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