Rotenburger Heimathaus: Angelika Pütz tritt die Nachfolge von Mike Leibner an

Ein nahtloser Übergang

Die 45-jährige Angelika Pütz aus Scheeßel tritt die Nachfolge von Mike Leibner an und koordiniert künftig die Veranstaltungen im Heimathaus. Sie freut sich auf diese Aufgabe. ·
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Die 45-jährige Angelika Pütz aus Scheeßel tritt die Nachfolge von Mike Leibner an und koordiniert künftig die Veranstaltungen im Heimathaus. Sie freut sich auf diese Aufgabe. ·

Rotenburg - Von Guido MenkerDas Heimathaus liegt Mike Leibner sehr am Herzen. Doch das Veranstaltungsmanagement komplett allein und dann auch noch ehrenamtlich zu stemmen, wird auf Dauer zu viel. „Ich kann doch nicht meinen Job und die Gesundheit aufs Spiel setzen“, sagt Leibner, nachdem er bekanntgegeben hat, seine Tätigkeit einzustellen. Der Stadt ist es allerdings gelungen, eine Nachfolgerin zu finden – Angelika Pütz wird die Aufgaben übernehmen.

Pütz kümmert sich vom kommenden Dienstag an um die Veranstaltungen im Heimathaus sowie auf dem dazugehörigen Gelände. Sie wird dafür von der Stadt etwas Geld bekommen, wie Bürgermeister Detlef Eichinger und die Erste Stadträtin Ute Scholz erklärten. Sie nehmen den dringenden Appell von Mike Leibner also ernst. Der Vorteil der Neuen: Sie ist vor Ort. Denn: Angelika Pütz ist beim Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft (BNW) beschäftigt und gehört zum Team, das sich um das vom BNW und vom Herbergsverein getragene Qualifizierungsprojekt „Introw“ auf dem Heimathausgelände kümmert. Angelika Pütz wird übrigens über die gleichen „Kanäle“ zu erreichen sein, unter denen bislang Mike Leibner zu kontaktieren war. Zum Beispiel unter der Telefonnummer 04261 / 4520.

Der Betrieb im Heimathaus wird also nahtlos weitergehen – das war das größte Anliegen von Eichinger und Scholz. Leibner indes hält es für wichtig, dass ein Konzept erarbeitet wird, auf dessen Grundlage die weitere Entwicklung möglich ist. „Die Stadt kann das nicht erstellen. Ziel sollte es sein, dass die Ideen und deren Umsetzung von der Basis kommen“, so Eichinger. Eine mögliche Richtung, in die es gehen könnte, zeichnet sich ab: Wie bereits berichtet, hatte sich eine Gruppe von Studenten der Leuphana Universität Lüneburg mit der Zukunft des Heimathauses beschäftigt. Drei Konzepte kamen am Ende auf den Tisch. In einem Fall ging es um ein Trainingszentrum für größere Unternehmen, eine andere Idee befasst sich mit der Schaffung einer Bildungsstätte, in der Schulklassen Themen-Erlebnisse – zum Beispiel das Mittelalter – geboten werden. Die von Eichinger favorisierte Variante beinhaltet derweil die Schaffung einer Kunst- und Kreativ-Bildungsstätte. Diese Idee, die im Rahmen der Bachelor-Arbeit eines Studenten verfeinert werden könnte, würde jedoch auch Kosten nach sich ziehen – deshalb präsentierte der Bürgermeister sie gestern auch schon einmal der Politik im Verwaltungsausschuss. Parallel dazu hofft Eichinger, dass es Angelika Pütz gelingt, durch ihren Kontakt zu den Leuten weitere Ideen hervorzukitzeln.

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