Ursache für Ansteckung noch unklar

Rinder-TBC in Hemslingen: Mehr als 100 Tiere gekeult

Mehr als 100 Fälle von Rinder-TBC in Hemslingen
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Markierte Tiere tragen die Seuche in sich: Ein Großteil der Kühe im Hemslinger Stall wird getötet und anschließend verbrannt. n

Hemslingen - Von Ulla Heyne. Montagvormittag in Hemslingen: Nur noch fünf Rinder stehen im Stall eines ortsansässigen Landwirtes. Sie tragen eine rosa Markierung auf der Stirn. Mehr als 100 ihrer Artgenossen des Rinderzucht- und Milchviehbetriebes fehlen schon.

Der Hof ist gesperrt.

Sie wurden bereits morgens um 6 Uhr abtransportiert und in der Tierkörperbeseitigungsanlage in Mulmshorn gekeult. Alle Tiere waren zuvor positiv auf Tuberkulose (TBC) getestet worden. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. Die Seuche galt bis 1997 in Deutschland als ausgestorben. Seitdem hat es bundesweit nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat.

Dort geht man inzwischen von einer Ansteckung der Rinderbestände durch Rotwild aus. In Hemslingen tappen die zuständigen Behörden noch im Dunkeln. Sie sind Ende vergangener Woche über die ungewöhnlich hohen Zahlen der Krankheit informiert worden.

Die werde laut Kreisveterinär Dr. Joachim Wiedner „sonst nur in singulären Fällen gemeldet.“ Er spricht von einer „Ansteckung aus dem Nichts“. Nach dem Auslöser werde momentan intensiv geforscht. „Normalerweise erfolgt eine Infektion von Tier zu Tier“, so Wiedner, aber auch so genannte Zoonose, also eine Übertragung vom Menschen aufs Tier, sei theoretisch möglich und könne vorerst nicht ausgeschlossen werden: „Dazu müssen wir zunächst wissen, um welchen Subtyp der TBC es sich handelt.” Dies werde zurzeit vom Landeslabor geprüft, um weitere Rückschlüsse über die Ursache der Einschleppung der Seuche ziehen zu können.

Im Schwerpunkt der behördlichen Aktivitäten liegen zunächst Ermittlungen, wie weit sich die Seuche ausgebreitet haben könnte. Das Veterinäramt Rotenburg hat Ringkontrollen veranlasst, in denen eine Weiterverschleppung der Krankheit auf andere Bestände – etwa durch Verkauf von Masttieren oder Ansteckung von Tieren auf benachbarten Weiden – festgestellt werden soll.

„Der uns bekannte Seuchenherd in Hemslingen ist erloschen“, so Wiedner auf Nachfrage unserer Zeitung, „der betroffene Betrieb ist jetzt sicher“. Dadurch, dass der Verkauf von Rindern gut dokumentiert sei, könnten gezielte Kontrollen der möglicherweise betroffenen Bestände durchgeführt werden. Auch die Möglichkeit einer Ansteckung von Tier zu Tier auf benachbarten Arealen werde geprüft.

Rinder-TBC in Hemslingen

Mehr als einhundert Fälle von Rinder-TBC in Hemslingen

Am Montagvormittag sind mehr als einhundert Rinder eines Hemslinger Rinderzucht- und Milchviehbetriebes gekeult worden. Alle Tiere waren zuvor positiv auf TBC getestet worden, eine Seuche, die in Deutschland bis 1997 als ausgestorben galt. Seitdem hat es in Deutschland nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. © Ulla Heyne
Am Montagvormittag sind mehr als einhundert Rinder eines Hemslinger Rinderzucht- und Milchviehbetriebes gekeult worden. Alle Tiere waren zuvor positiv auf TBC getestet worden, eine Seuche, die in Deutschland bis 1997 als ausgestorben galt. Seitdem hat es in Deutschland nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. © Ulla Heyne
Am Montagvormittag sind mehr als einhundert Rinder eines Hemslinger Rinderzucht- und Milchviehbetriebes gekeult worden. Alle Tiere waren zuvor positiv auf TBC getestet worden, eine Seuche, die in Deutschland bis 1997 als ausgestorben galt. Seitdem hat es in Deutschland nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. © Ulla Heyne
Am Montagvormittag sind mehr als einhundert Rinder eines Hemslinger Rinderzucht- und Milchviehbetriebes gekeult worden. Alle Tiere waren zuvor positiv auf TBC getestet worden, eine Seuche, die in Deutschland bis 1997 als ausgestorben galt. Seitdem hat es in Deutschland nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. © Ulla Heyne
Am Montagvormittag sind mehr als einhundert Rinder eines Hemslinger Rinderzucht- und Milchviehbetriebes gekeult worden. Alle Tiere waren zuvor positiv auf TBC getestet worden, eine Seuche, die in Deutschland bis 1997 als ausgestorben galt. Seitdem hat es in Deutschland nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. © Ulla Heyne
Am Montagvormittag sind mehr als einhundert Rinder eines Hemslinger Rinderzucht- und Milchviehbetriebes gekeult worden. Alle Tiere waren zuvor positiv auf TBC getestet worden, eine Seuche, die in Deutschland bis 1997 als ausgestorben galt. Seitdem hat es in Deutschland nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. © Ulla Heyne
Am Montagvormittag sind mehr als einhundert Rinder eines Hemslinger Rinderzucht- und Milchviehbetriebes gekeult worden. Alle Tiere waren zuvor positiv auf TBC getestet worden, eine Seuche, die in Deutschland bis 1997 als ausgestorben galt. Seitdem hat es in Deutschland nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. © Ulla Heyne
Am Montagvormittag sind mehr als einhundert Rinder eines Hemslinger Rinderzucht- und Milchviehbetriebes gekeult worden. Alle Tiere waren zuvor positiv auf TBC getestet worden, eine Seuche, die in Deutschland bis 1997 als ausgestorben galt. Seitdem hat es in Deutschland nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. © Ulla Heyne
Am Montagvormittag sind mehr als einhundert Rinder eines Hemslinger Rinderzucht- und Milchviehbetriebes gekeult worden. Alle Tiere waren zuvor positiv auf TBC getestet worden, eine Seuche, die in Deutschland bis 1997 als ausgestorben galt. Seitdem hat es in Deutschland nur vereinzelt Fälle von Rinder-TBC gegeben, bis die per Tröpfcheninfektion übertragbare Krankheit im März im Allgäu in größeren Zahlen auftrat. Im fraglichen Betrieb ist rund ein Drittel des Bestandes betroffen. © Ulla Heyne
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Aus dem Hemslinger Betrieb, der einen großen Teil seines Zucht- und Milchviehbestands verloren hat, dürfen vorerst weder Tiere verkauft noch Milch verwertet werden.

Eine Gefahr für den Endverbraucher bestehe nicht, da die vor Entdeckung der Krankheit produzierte Milch ausschließlich an eine Molkerei geliefert worden sei, wo die Milch ultrahoch erhitzt werde, so dass etwaige Keime abgetötet würden, beruhigt der Kreisveterinär.

Hier geht es zum ersten Bericht

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