Alle Arbeitsplätze sollen erhalten  bleiben / Eine strategische Entscheidung

Matthäi-Gruppe übernimmt Rotenburger Firma Specht

Karsten Klein (v.l.), Hans-Jörg Specht, Regina Hartje-Specht und Jan Brünjes bei der gestrigen Geschäftsübergabe. ·
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Karsten Klein (v.l.), Hans-Jörg Specht, Regina Hartje-Specht und Jan Brünjes bei der gestrigen Geschäftsübergabe. ·

Rotenburg - Auf den Tag genau 30 Jahre war das Rotenburger Unternehmen Specht Erdarbeiten und Baustoffhandel im Besitz des Ehepaares Regina und Hans-Jörg Specht. Jetzt hat die Matthäi-Gruppe aus Verden die Firma gekauft. Unter dem neuen Namen „Specht Erd- und Pflasterarbeiten und Transportgeschäft GmbH & Co KG“ ist sie mit Hauptsitz Rotenburg ins Handelsregister eingetragen.

„Von dem Verkauf ausgenommen ist die Firma unserer Kinder, Marcus Hartje und Marina Specht“, erklärt das Ehepaar, das aus Altersgründen sein Unternehmen aufgegeben hat. Unter dem Namen „Specht Betriebsausstattungen“ wird das Geschäft an der Otto-von-Guericke-Straße 6, in Rotenburg von den Kindern weitergeführt.

Karsten Klein, Geschäftsführer vom Tochterunternehmen der Matthäi-Gruppe, Ahrens Transport& Handel aus Stadthagen, und Jan Brünjes, der als Geschäftsführer das operative Geschäft in der Kreisstadt übernommen hat, sind die neuen Geschäftsführer des umbenannten Unternehmens. „Wir haben länger als ein Jahr verhandelt, bis es jetzt zur Unterschrift unter dem Kaufvertrag gekommen ist“, erklärte Klein im Gespräch mit der Kreiszeitung.

Die Firma Specht sei für den Käufer keine unbekannte Größe. Seit 14 Jahren seien sie bereits Geschäftspartner. Beide Firmen seien Familienunternehmen und stark mittelständisch geprägt. Die Firmen-Philosophien seien identisch. Die motivierten und verlässlichen Specht-Mitarbeiter seien ein wichtiger Faktor bei den Übernahme-Überlegungen gewesen. „Autos und Radlader kann man kaufen, aber gute Mitarbeiter bekommt man nur sehr schwer. Wir wussten, dass wir eine gute Truppe übernehmen. Unser Ziel ist es, alle Mitarbeiter zu halten. Die Mehrzahl der Verträge ist bereits gemacht“, so Klein. Zudem sei der Kauf eine strategische Entscheidung. „Hier ist ein Bahn-Umschlagplatz, den wir betreiben wollen, und eine Bauschutt-Recycling-Anlage sowie die Sandgrube in Völkersen, die wir beide weiter betreiben werden“, erklärt der Geschäftsführer. Noch in diesem Jahr soll das Geschäft auf dem Gebiet Entsorgung und Recycling ausgebaut werden.

Die Firma Ahrens ist in den vergangenen fünf Jahren stetig gewachsen. Die Anzahl der Mitarbeiter ist von anfänglich 30 auf mehr als 90 angestiegen. Der Jahres-Umsatz liegt zurzeit bei 13 Millionen Euro. Die Geschäftsführung hofft, mit ihrer neuen Rotenburger Firma den Umsatz auf 25 Millionen Euro steigern zu können. Alle Fahrzeuge bleiben auf Rotenburg zugelassen. Die Gewerbesteuer wird in Rotenburg entrichtet. · go

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