Die Werber Marco Ivers und Uli Drömann über alte Konzepte und neue Wege

Vom Malemädchen zum skandinavischen Designer

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Wollen trotz Wohnortwechsel auch künftig ihre Arbeit in der Region fortsetzen: Uli Drömann (l.) und Marco Ivers von der Werbeagentur „Skøn“.

Scheessel - Von Ulla Heyne. Das neue Jahr ist noch jung, und schon zeichnen sich in der Gemeinde Veränderungen ab. Die „Malemädchen und Kreativkinder“ sind tot, es lebe „Skøn“.

Die Werbeagentur der beiden Scheeßeler Marco Ivers und Uli Drömann, die auch einige namhafte Scheeßeler Unternehmen betreut, hat sich selbst neu erfunden. Unserer Zeitung erzählen die Firmengründer, warum.

Herr Drömann, Herr Ivers, angetreten sind Sie vor knapp drei Jahren mit Ihrer eigenen Agentur unter dem Namen „Malemädchen und Kreativkinder“. Warum die Namensänderung – sind Sie dem alten Namen etwa entwachsen?

Uli Drömann: Wir können auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken, in der uns viele Unternehmen ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir haben eine Menge Erfahrung gesammelt, Routine gewonnen und sind besonders an unseren Projekten gewachsen.

Marco Ivers: Nachdem wir zu unserem ersten Meeting noch mit dem Rad gefahren sind, hat sich – auch durch unser Studium in Hamburg – einiges weiterentwickelt und vor allem professionelle Formen angenommen. Dieser Weiterentwicklung wollten wir Ausdruck verleihen. Das hat sich auch in verschiedenen Gesprächen mit Freunden und Bekannten, aber vor allem Kunden herausgestellt. 

Hat sich auch inhaltlich etwas an Ihrem Angebot geändert? Schlagen Sie künstlerisch eine neue Richtung ein?  

Drömann: Es hat sich in den vergangenen Jahren so viel geändert, dass diese inhaltlichen Neuerungen den Anlass geben, unseren Namen zu ändern und nicht andersherum. Seit Gründung der Agentur hat sich nicht nur unser Stil immer weiter entwickelt, sondern auch unsere Aufgaben. Unser Schwerpunkt ist nun vor allem das Gesamtauftreten eines Unternehmens und nicht mehr nur der einzelne Flyer oder die Website. Die gesamte Kommunikation soll wie aus einem Guss erscheinen. Die Basis dafür bildet ein perfektes Corporate Design. 

Wofür steht der neue Name, wie ist er zustande gekommen? 

Ivers: Skøn kommt aus dem Dänischen und heißt ins Deutsche übersetzt „schön“. Während unserer Entwicklung zu dem für uns typischen, einfachen und klaren Design haben wir uns oft auch von skandinavischen Designern, aber auch der Architektur inspirieren lassen. 

Abgesehen von möglichen Problemen mit dem „o“  – der neue Name erinnert an Ikea und den letzten Dänemarkurlaub. Ist das gewollt? 

Drömann: Es kommt vermutlich nicht von ungefähr, dass ein Großteil unserer WG im Herzen Hamburgs mit skandinavischem Mobiliar eingerichtet ist. Eine starke Verbindung zu Skandinavien haben wir ebenfalls durch diverse Urlaube in Schweden und Dänemark entwickelt. Der wohl eindeutigste Verweis auf Skandinavien ist tatsächlich das dänische ö (ø), welches wohl dem ein oder anderen am PC Probleme bereiten könnte. Aus diesem Grund kann man uns im Internet oder bei E-Mails natürlich auch mit oe schreiben.

Bleiben Sie auch im neuen Jahr Ihren Scheeßeler Kunden treu oder orientieren Sie sich mehr in Richtung Hamburg?

Ivers: Auch wenn wir mittlerweile in Hamburg wohnen, sehen wir unseren Kundenstamm im Bereich Rotenburg und Umgebung. Es ist eine tolle Herausforderung, mit kleinen und mittelständischen Unternehmen zusammenarbeiten zu können, da wir besonders den direkten Kontakt schätzen und es auf dem Land ein großes Potential für gutes Design gibt. Wir haben zum Beispiel mit dem Autohaus Holst, dem Landpark Lauenbrück und seit neuestem Gewerbebau Nord einige tolle Projekte umgesetzt.

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