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Lkw schleift 250 Kilogramm schweren Findling mit – und weiß von nichts

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Von: Yannick Hanke

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Ein großer Findling ist vor einem Lkw platziert.
Der Findling wurde vom Lkw nichtsahnend 18 Kilometer lang über die A1 bis zum Autobahnrastplatz Glindbusch mitgeschleift. © Polizeiinspektion Rotenburg

Einen kuriosen Fund sollte die Autobahnpolizei Sittensen am Montag, 14. März 2022, machen. Ein Lkw hatte einen schweren Findling fast 20 Kilometer mitgeschleift.

Glindbusch/Sittensen – Solch einen Fund macht die Autobahnpolizei Sittensen wohl nicht jeden Tag. Am Montagmorgen, 14. März 2022, sollten eine Streifenbesatzung gegen 06:30 Uhr einen etwa 250 Kilogramm schweren Findling auf dem Autobahnrastplatz Glindbusch im Landkreis Rotenburg finden.

Kurioser Fund: Lkw bei Sittensen schleift 250 Kilogramm schweren Findling auf Autobahn mit

Zunächst sei noch unklar gewesen, wie der Brocken auf den Weg einer Zuwegung auf dem Autobahnrastplatz Glindbusch kommen konnte. Doch ließ sich der „Reiseweg“ anhand der Schleifspur schnell rekonstruieren. Wie sich herausstellte, hatte ein unbekannter Kraftfahrer mit seinem Lkw gewendet und den großen Findling dabei unter seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Den 250 Kilogramm schweren Findling soll er dann 18 Kilometer in Fahrtrichtung Bremen bis zum Parkplatz Glindbusch mitgeschleift haben. Der Stein wurde anschließend von Mitarbeitern des Autobahnbetriebsdienstes Amobil Services an seinen Ursprungsort, dem Shell-Autohof in Sittensen, zurückgebracht.

Lkw schleift Findling mit: Zeugen können sich bei der Autobahnpolizei Sittensen melden

Laut der Polizei lässt es sich vom Glück sprechen, dass der Findling nicht schon unterwegs auf der Hansalinie liegengeblieben ist. Sollte Zeugen die außergewöhnliche Lkw-Fahrt mit dem großen Stein aufgefallen sein, können sie sich telefonisch unter 04282/59414-0 bei der Autobahnpolizei Sittensen melden.

Weitere Blaulicht-Meldungen aus Bremen und Niedersachsen: Streit mit Brechstange – 50 Kühe flanieren durch Wilhelmshaven

In Bremen sind indes Familien mit Brechstange und Schraubenschlüssel aufeinander losgegangen. „Beteiligt an der Auseinandersetzung waren jeweils die Väter mit ihren Söhnen, die teilweise noch jugendlich waren“, hieß es in diesem Kontext von der Polizei, die eingreifen musste.

In Niedersachsen wiederum mussten Polizei und Feuerwehr zu einem Großeinsatz ausrücken. Der Auslöser hierfür waren 50 Kühe, die durch Wilhelmshaven flanierten. Die Kühe seien unter anderem auch auf der Bundesstraße 210 unterwegs gewesen, wodurch es gefährlich wurde. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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