Bürgermeisterin Dittmer-Scheele schmiedet Pläne für eine Senioren-Tagespflege

Die letzte Lücke schließen

Liebäugelt mit einer Tagespflegeeinrichtung auf dem ehemaligen Sparmarktgelände: Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele.
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Liebäugelt mit einer Tagespflegeeinrichtung auf dem ehemaligen Sparmarktgelände: Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele.

Scheessel - Von Spruchreife kann wahrlich noch nicht die Rede sein. Doch die Idee ist schon da: Wenn es nach den Wünschen von Bürgermeisterin Käthe Dittmer-Scheele geht, soll auf dem ehemaligen Sparmarktgelände – von den Scheeßelern liebevoll „Fleischtheke“ genannt – eine Tagespflegestätte für Senioren entstehen.

Damit erfahre der Kernort nicht nur eine Aufwertung, sondern auch einen Lückenschluss. „Denn eine solche Einrichtung fehlt uns bisher in Scheeßel“, erzählte die Verwaltungschefin gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Dittmer-Scheele sprach von einer „persönlichen Vision“ und davon, dass sie „eine gute Sache für Scheeßel“ sei. „Viele geben ihre zu pflegenden Angehörigen bereits in solche Einrichtungen, wie man sie beispielsweise in Rotenburg findet“, so die Bürgermeisterin. „Diesen Bedarf sehe ich nicht zuletzt als Vorsitzende der Gesellschafterversammlung der Diakoniesozialstation für unsere Gemeinde auch.“

Als Wunschstandort hat Dittmer-Scheele das ehemalige Sparmarktgelände, mittlerweile in Besitz der Gemeinde und als Parkplatz genutzt, ins Auge genommen. „Die zentrale Lage und die Synergien mit dem großen Parkplatz und den erwarteten Frequentierungen sind auch ein Mehrwert für die umliegenden Geschäfte, Praxen und für die Apotheke“, ist sie überzeugt.

Den Weg für die Errichtung einer Tagespflegeeinrichtung freimachen würde das im vergangenen Jahr verabschiedete Rahmenkonzept zur Ortsentwicklung. Darin ist ein rund 550 Quadratmeter großer Teil der „Fleischtheke“ als Baufläche ausgewiesen. Der Rest, immerhin noch 2 700 Quadratmeter, würde weiterhin als begrünte Parkfläche genutzt werden. Ein weiterer Faktor, der für den von ihr favorisierten Standort spricht, sieht Dittmer-Scheele in den demographischen Verhältnissen: „Alle Generationen sind in der Ortsmitte vertreten, die Kombination ist also ideal, den alten Kern zu beleben.“

Ihre Fühler nach Investoren und Betreibern habe sie nach eigener Auskunft schon ausgestreckt. „Jetzt gilt es, für meine Idee im Rat zu werben und mir ein Mandat zu holen, um die Sache noch konkreter anzugehen. Eines steht aber schon fest: Die Diakoniesozialstation Scheeßel-Fintel wird mit Sicherheit nicht investieren“, so die Verwaltungs-Chefin. Und wie stellt sie sich das Projekt im Einzelnen vor? „Mir schwebt ein zweigeschossiges Gebäude mit einer auf zwölf bis 15 Plätze ausgelegten Seniorentagespflege im unteren sowie Privatwohnungen im oberen Bereich vor.“

Bereits in den Haushaltsentwurf 2012 einstellen lassen hat die Scheeßeler Bürgermeisterin die Planungskosten für die Detailplanung und Herrichtung der Parkplatzfläche. · lw

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