Bäderarchitekt stellt Sanierungskonzept für das Visselbad vor

LED-Licht im Wasser

LED-Licht im Becken, weiße Decken – vor allem mehr Helligkeit plant der Bäderarchitekt Jörg Stachel mit seinem Sanierungskonzept in das Vissel-Bad zu bringen. ·
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LED-Licht im Becken, weiße Decken – vor allem mehr Helligkeit plant der Bäderarchitekt Jörg Stachel mit seinem Sanierungskonzept in das Vissel-Bad zu bringen. ·

Visselhövede - Es besteht noch Informationsbedarf. Im Auftrag der Stadt überlegte sich der Hildesheimer Bäderarchitekt Jörg Stachel die Qualität des Außenbereichs des Hallenbades und auch die Innenausstattung zu steigern. Seine Ideen stellte der Planer in der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschuss der Stadt Visselhövede vor.

Ergebnis der Politik: „Wir müssen darüber in den Fraktionen weiter diskutieren.“ Der Verwaltungsausschuss Mitte Februar soll nun entscheiden. Als fünfter Bauabschnitt der Badsanierung definiert, riet Stachel bei der Gestaltung des Außenbereichs in Richtung der Visselseen eine Holzterrasse zu bauen – mit Liegen und Stühlen, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Die Abduschmöglichkeit bleibe, doch das bestehende Kinderplanschbecken soll in einen Sandspielplatz als Erlebnisraum für Kinder umgewandelt werden. Von der Terrasse führen sechs Eingangszonen in den Barfußbereich des Bades.

Jeder Eingang erhält eine Sauberlaufmatte mit Desinfektionsmitteln versehen, um den Schmutzeintrag von draußen abzustellen. Lothar Cordts (SPD) äußerte sich skeptisch, weil ein gewisser Grad von Verschmutzung von außen wie der geplanten Matschecke nach innen bleiben würde. Dazu erklärte Ausschussvorsitzender Dieter Carstens (CDU): „Unser Badpersonal muss dafür Sorge tragen, dass es in gewisse Bahnen gelenkt wird.“

Nichts würden Kinder so gerne lieben wie Sand, warb Bürgermeisterin Franka Strehse, selbst Mutter von zwei Kindern, um Toleranz. Sand sei kein Problem, sondern in der Regel das, was man nicht sehen würde, so der Planer. „Wer kontrolliert denn die Nutzer von der Terrassenseite aus?“, wollte Joachim Schulz-tom Felde (CDU) wissen. „Das können die. Unser Personal kontrolliert selbst in der Sauna“, entgegnete die Bürgermeisterin. Im Bad plant Stachel die Unterwasserbeleuchtung gegen LED-Technik auszutauschen, die Innenrosten um das Becken zu ersetzen, die Decke weiß anzustreichen und mit zwei Lichtbänder an der Decke fast parallel zu den Beckenrändern aufzuhellen. Damit würde das jetzt dunkel anmutende Bad erheblich aufgehellt.

Ein Sonnensegel unter der Decke soll weitere Akzente setzen. Die Kosten der Maßnahme betragen 137 742 Euro.

„Der Vorschlag ist total toll. Ich bin aber gegen ein Streichen der Decke. Zudem sollten wir dem Gastronomiebereich mehr Aufmerksamkeit schenken und uns in diesem Jahr auf die Außengestaltung konzentrieren“, fand Enno Precht (Grüne). Der Planer hielt dem entgegen: „Für Sie als Stadt ist das Bad Ihre gute Stube. Sie können auch in einem nicht gestrichenem Wohnzimmer sitzen.“ · woe

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