Landkreis Rotenburg setzt neue Richtlinie für den Bau von Landstraßen um

In Zukunft gibt es Seiten- statt Mittelstreifen

Diese Markierungsstreifen gehören bald der Vergangenheit an.
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Diese Markierungsstreifen gehören bald der Vergangenheit an.

Rotenburg - Für die Autofahrer im Landkreis wird sich auf einigen Strecken bald der gewohnte Blick auf die Straße ändern. Der Bund hat neue Richtlinien für den Bau von Landstraßen herausgegeben mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu verbessern. Künftig soll ein verbessertes Straßenbild zum Fahren mit vorgeschriebener Geschwindigkeit anregen. Ein Teil davon ist die neue Fahrbahnmarkierung an den Seitenrändern, die den alten Mittelstreifen ersetzt. Auch im Landkreis werden einige Straßen erstmalig neu markiert.

Die Neumarkierung nach den neuen Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (RAL) erfolgt auf der Kreisstraße 124 bei Neu Ebersdorf und auf den Kreisstraßen 144 und 116 von der Siedlung Hipstedt bis Heinschenwalde. Gerade wurde auf diesen Strecken eine Oberflächenbehandlung durchgeführt. In rund zwei Wochen beginnen die Markierungsarbeiten.

Die neuen Richtlinien basieren auf Erkenntnissen mehrerer Forschungsprogramme des Bundesverkehrsministeriums und der Bundesanstalt für Straßenwesen. Sie sind von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen erstellt worden.

Die Verkehrssicherheitskommission (VSK) in der Samtgemeinde Geestequelle hat sich in den vergangenen Wochen mehrere Straßen in ihrem Gebiet angeschaut und empfohlen, die neue Richtlinie auf den drei Straßen anzuwenden. Die VSK setzt sich aus Vertretern der Samtgemeinde Geestequelle, der Gemeinde Oerel, der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr aus dem Geschäftsgebiet Stade, des Landkreises, der Polizei und der Verkehrswacht zusammen.

Hierbei handelt es sich um Kreisstraßen, die nach der Richtlinie unter den neuen Begriff Nahbereichsstraßen, vorher Landstraßen, fallen. Es wird empfohlen, die schwach belasteten und rund sechs Meter breiten Straßen durch Geschwindigkeitsbegrenzungen und durch eine gestrichelte Leitlinie an beiden Fahrbahnrändern zu kennzeichnen. Eine Mittelmarkierung entfällt.

Ziel der Änderung ist die Ausbildung von Nahbereichsstraßen soweit wie möglich nach den neuen Richtlinien zu standardisieren und eine Verbesserung der Verkehrssicherheit zu erreichen. Durch die Markierung des Straßenrandes in einem Abstand von etwa 50 Zentimetern von den Straßenrändern wird dem Verkehrsteilnehmer verdeutlicht, wo der Asphalt endet und somit die Gefahr besteht die befestigte Straße zu verlassen. Weitere Straßen sollen Stück für Stück folgen, und zwar dann, wenn sie saniert oder ausgebessert werden.

ubu

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