Mit massiven Behinderungen ist noch 14 Tage zu rechnen / Im Mai Vollsperrung

Kilometerlange Staus durch einstreifige Verkehrsführung

Die Fahrbahn im Bereich der sogenannten Ärztehauskreuzung in Rotenburg muss bis zu 60 Zentimeter ausgekoffert werden. Der ausgefräste Asphalt wird mit großen Lkw abtransportiert.
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Die Fahrbahn im Bereich der sogenannten Ärztehauskreuzung in Rotenburg muss bis zu 60 Zentimeter ausgekoffert werden. Der ausgefräste Asphalt wird mit großen Lkw abtransportiert.

Rotenburg - Gestern Morgen staute sich der nordwärts rollende Verkehr auf der Bundesstraße 215 bis nach Unter stedt. Grund war die einstreifige Verkehrsführung im Bereich Ärztehauskreuzung / Amtsbrücke, die notwendig geworden war, um die Fahrbahn im Bereich der Einmündung der Aalter Allee in die Bundesstraße tief auszukoffern. In einem Rutsch wird der Fahrbahnbelag auf der Amtsbrücke gleich mitsaniert.

In „ein zwei Jahren wäre die Amtsbrücke zu erneuern gewesen“, sagt Dieter Rosenberg, Leiter der Straßenmeisterei Rotenburg der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Verden, die den Ausbau der B 215 federführend betreut. Die Planer hätten sich entschlossen, die notwendigen Arbeiten gleich mitzuerledigen, um nicht in ein paar Jahren wieder die hochfrequentierte Straße sperren zu müssen. Die aktuelle Baumaßnahme werde noch 14 Tage in Anspruch nehmen, so Rosenberg. In der Zeit seien massive Verkehrsbehinderungen nicht zu vermeiden. Bis auf eine Tiefe von rund 60 Zentimetern wurde die Fahrbahn gestern ausgefräst, um die neue Gründung einbringen zu können. Fürs Aufbringen der Asphaltdeckschicht werde die Straßenbauverwaltung die B 215 in dem Bereich dann im Mai für zwei Tage komplett sperren, kündigte Rosenberg an.

„Ich habe gefühlt eine ganze Stunde im Stau gestanden“, klagte gestern Morgen ein Kollege, der von der Bischofstraße aus die Redaktion ansteuerte. Ein anderer drehte an der Einmündung der Brauerstraße kurzerhand um, nahm den Weg zurück Richtung Hemsbünde, um dann über die Soltauer Straße den Stau zu umfahren. Keine Alternative hatte gestern Morgen der Rettungswagen, der von der Wache an der Brauerstraße zu einem Einsatz in Bahnhofsnähe gerufen worden war. Fahrer Viktor Salzmann schlängelte sich durch den stockenden Verkehr. Er habe Verständnis für die Autofahrer, die sich alle Mühe gäben, den Rettern eine Gasse zu bahnen. Oftmals bliebe ihnen dann nur noch der Weg in den unbefestigten Baustellenbereich. Gestern habe die Retttungswagenbesatzung die ihnen vorgeschriebene „Hilfefrist“ von 15 Minuten einhalten können, so Rettungsassistent Salzmann im Gespräch mit unserer Zeitung. · sf

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