Vater-Kind-Tour der Kirchenregion / Acht Tage auf reißenden Flüssen und Seen Schwedens

Kanu-Kampf durch die Wildnis

Trotz der Strapazen waren die Teilnehmer immer mit Spaß bei der Sache.

Visselhoevede - VISSELHÖVEDE · Die Kanuten der Kirchenregion Brockel, Kirchwalsede und Visselhövede unter der Leitung von Claus Wahlers hatten jetzt wieder eine Vater-Kind-Kanutour nach Schweden organisiert. 14 Erwachsene, vier Mädchen und acht Jungen waren mit Zelten und Booten in der Wildnis in Süd-Schweden für acht Tage „tapfer“ unterwegs.

Mit drei Kleinbussen und einem Auto ging es mit der Fähre über Dänemark nach Schweden. Am ersten Tag, hat die Gruppe bei strömendem Regen ihr Basislager in der Nähe von Unnaryd aufgebaut. Am zweiten und sonnigen Tag wurden Rettungsaktionen beim Kentern auf einem See mit allen Teilnehmern intensiv geübt. Und dann startete der Tross in Richtung Wildnis.  Mit zwölf Kanus war die Gruppe auf dem Nissan-Fluss und über mehrere Seen gepaddelt. „An mehreren Stellen war der Fluss mit umgestürzten Baumstämmen voll gesperrt, und die beladenen Kanus mussten über die Hindernisse mit vielen Händen getragen werden“, berichten die Organisatoren. Zweimal mussten die Kanus auf kleine Transporträder längere Strecken übers Land geschleppt werden. Jeden Abend, nach rund sechs bis acht Stunden paddeln, wurde auf einem Campingplatz am Ufer des Flusses übernachtet. Nach drei Tagen hatte die Gruppe rund 80 Kilometer zurückgelegt. Am sechsten Tag kehrte die Gruppe zum Basislager zurück. „Es folgten Sturm und Dauerregen, aber im Gemeinschaftszelt wurde sich mit Spielen amüsiert“, so die Kanuten in der Mitteilung. Ein Gottesdienst fand auch statt und der Wind und Regen draußen, konnten die Lust am Singen nicht eindämmen. „Ein paar mutige Eltern und Kinder haben noch in einem kleinen Boot mit Außenbordmotor gegen Wind und Regen auf dem benachbarten See gekämpft“, heißt es weiter.  Während des Aufenthalts in Schweden habe die Gruppe viele Strapazen erlebt wie das Wetter, Hindernisse auf dem Fluss, bissige Ameisen und blutrünstige Mücken. Trotz der vielen Strapazen, sei der positive Teamgeist und die gute Laune aller Kanuten nicht klein zu kriegen gewesen, schreiben die Teilnehmer. „Die Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft innerhalb der Gruppe war stets vorbildlich.“ Deswegen werde die Vater-Kind-Kanutour sicherlich bei allen länger in besonderer Erinnerung bleiben.

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