Kreiswahl: CDU und SPD mit der höchst möglichen Zahl von Bewerbern kreisweit am Start

244 Kandidaten für 54 Sitze

Landrat Hermann Luttmann (l.) leitet die Wahl des neuen Kreistages am 11. September. Bei Mitarbeiter Ralf Rose sind die Wahlvorschläge eingegangen. ·

Kreis Rotenburg - Um die 54 Sitze des Kreistages bewerben sich bei den Kommunalwahlen am 11. September insgesamt 244 Kandidatinnen und Kandidaten. Unter der Leitung von Landrat Hermann Luttmann segnete der Wahlausschuss gestern Nachmittag im Kreishaus die von acht Parteien und Gruppierungen eingereichten Vorschläge einmütig ab. Diskussionsbedarf gab es nicht, alle Kandidaten erfüllten die im Wahlgesetz verankerten Voraussetzungen.

In den vier Wahlbereichen des Landkreises treten CDU, SPD, Grüne, FDP, WFB, Linke und die NPD an. Die Christliche Mitte ist nur mit einem Bewerber im Wahlbereich 1 (Bremervörde, Geestequelle, Gnarrenburg, Selsingen) am Start. Mit der höchstmöglichen Zahl von 17 Bewerbern sind CDU und SPD in allen vier Wahlbereichen vertreten. Die Wahlvorschläge der NPD weisen in allen Wahlbereichen nur jeweils einen Kandidaten auf. Die Partei „Die Linke“ bringt es im Wahlbereich  3 (Stadt Rotenburg und Samtgemeinde Sottrum) ebenso auf einen Kandidaten wie im Wahlbereich 4, der die Stadt Visselhövede, die Gemeinde Scheeßel sowie die Samtgemeinden Bothel und Fintel umfasst. Im Wahlbereich 2 stellt die Linke drei, im Wahlbereich 2 (Tarmstedt, Zeven, Sittensen) zwei Kandidaten. Die Freien Demokraten erreichen mit 15 Kandidaten in Rotenburg/Sottrum beinahe das Niveau der Volksparteien. Dr. Silke Fricke aus Sottrum wollte ihre angemeldete Kandidatur auf der Liste der FDP eigentlich zurückziehen. Das habe sie in einer Mail der Kreisverwaltung mitgeteilt, berichtete Landrat Hermann Luttmann. Ihre Verzichtserklärung ging allerdings erst gestern im Kreishaus ein. Die Erklärungsfrist endete aber bereits am Montagabend um 18 Uhr. Folge: Fricke bleibt auf der Liste.

Insgesamt treten 182 Männer, darunter vier EU-Ausländer, und 62 Frauen bei den Kreiswahlen an. Der Wahlausschuss wird am Donnerstag nach der Wahl das Ergebnis in öffentlicher Sitzung feststellen.

Landrat Hermann Luttmann verpflichtete die von den Parteien im Kreistag proportional benannten Wahlausschussmitglieder per Handschlag zur Verschwiegenheit. Die Listen mit den Namen der Kandidaten wird der Landkreis durch Amtliche Bekanntmachungen in den drei Tageszeitungen noch in dieser Woche veröffentlichen.

Übrigens: Die Mandate werden nach dem Hare-Niemeyer-Verfahren auf die Parteien verteilt. Eine Fünf-Prozent-Sperrklausel ist bei Kommunalwahlen nicht vorgesehen. · sf

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