"Hier sitzt ein Känguru auf der Straße"

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Känguru Norbert gerät in die Fänge der Polizei.

Zeven - Kurz nach 6 Uhr klingelte am Donnerstagmorgen bei der Polizei in Zeven das Telefon mit dem Hinweis eines Verkehrsteilnehmers, der die Polizei zunächst zweifeln ließ: Der Autofahrer meldete den verdutzten Beamten, dass auf der Landesstraße 124 am Zevener Stadtrand ein Känguru auf der Straße sitze.

Da der Hinweis glaubhaft vorgetragen wurde, rückte sofort eine Funkstreife des Zevener Kommissariats aus, um dem Hinweis nachzugehen. Es folgte noch ein weiterer Hinweis, dass das Känguru in Richtung St. Viti-Kirche in Zeven laufe. Auf dem Wege sichtete eine Funkstreife das Känguru erstmals, das aber vor den Beamten Reißaus nahm.

Als kurz darauf ein Beamter aus dem Fenster des Polizeikommissariats schaute, glaubte er ebenfalls seinen Augen nicht zu trauen. Das Känguru lief über die Schulstraße in die Zevener Fußgängerzone. Von dort bog es in Richtung Mittelteichparkplatz ab.

Inzwischen waren drei Mitarbeiter eines Zirkus eingetroffen, aus deren Käfig das Riesenkänguru namens "Norbert" ausgebüxt war. Dazu gesellten sich noch drei Beamte der Zevener Polizei, denen es gelang, gemeinsam mit den Zirkusmitarbeitern "Norbert" auf dem Parkplatz einzukreisen.

Ein Kriminaltechniker warf sich beherzt auf das Tier und es gelang gemeinsam mit den Zirkusmitarbeitern das Känguru am Boden zu fixieren. Mit einem Geländewagen des Zirkels ging es für das aus Australien stammende Tier in Richtung Zirkus zurück.

Verletzt wurde übrigens niemand. "Kängurus können nämlich ganz schön austeilen", wusste ein Polizeisprecher zu berichten. In alten Filmen werden Kängurus als Boxer auf dem Rummel gezeigt. Aber das war den eingesetzten Beamten beim Zugriff wohl nicht bekannt, so der Sprecher.

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