Mitmach-Bühne beim Scheeßel-Tag / Koordinator Matthias Röhrs im Interview

„Jeder darf teilnehmen“

Matthias Röhrs koordiniert das Programm auf der offenen Bühne beim Scheeßel-Tag und wird auch selbst zum Bass greifen.

Scheessel - Von Pascal FaltermannDie Mitglieder des Onlinemagazins row-people.de haben schon die ein oder andere verrückte Idee entwickelt und zahlreiche Veranstaltungen auf die Beine gestellt. Mit den Organisatoren des Scheeßel-Tages haben sie am Sonnabend, 27. August, eine Mitmach-Bühne im Rathauspark geplant. Koordinator Matthias Röhrs erklärt im Interview, was auf dieser passieren soll.

Herr Röhrs, welches Konzept steckt hinter der Mitmach-Bühne?

Matthias Röhrs: Ganz einfach: Nach unserer Auffassung ist der Scheeßel-Tag ein Fest für Scheeßel und dessen Einwohner. Es wäre schade, wenn diese nicht mit einbezogen würden. An der Mitmach-Bühne darf jeder mit etwas Beliebigem teilnehmen. Dafür muss man sich noch nicht einmal vorher anmelden.

Auch wenn er die Noten eines Liedes rückwärts auf der Querflöte spielen will?

Röhrs: Das würden wir sogar sehr begrüßen. Ja, jeder kann mitmachen und dafür muss man nichts Herausragendes können. Die Bühne ist für alles offen, selbst wenn man nur öffentlich ein Glas Wasser trinken möchte.

Und wenn jemand ganz spontan mit dem Männerchor zusammen auftreten möchte? Wäre das ebenfalls möglich?

Röhrs: Natürlich. Den Männerchor sollte derjenige aber bitte selbst mitbringen.

Wie haben Sie es geschafft, die Gemeinde Scheeßel davon zu überzeugen?

Röhrs: Gar nicht, die Gemeinde hat uns die Bühne angeboten. Wir haben schon im vergangenen Jahr eine Mitmach-Bühne veranstaltet, die bei der Gemeinde sehr gut ankam. Dieses Jahr hat man uns dann gefragt, ob wir eine kleinere zweite Bühne betreuen möchten, mit festem Programm und Mitmach-Zeiten. Für uns gab es da kein langes Überlegen.

Wird Stefan Behrens von der Gemeinde dieses Mal wirklich auftreten? Im vergangenen Jahr hatte er so etwas in der Art versprochen.

Röhrs: Bisher hat er noch nichts angekündigt. Es wäre schade, wenn er sein Versprechen brechen würde.

Was machen sie, wenn zwischendurch niemand auf die Bühne möchte?

Röhrs: Dann zaubern wir spontan etwas aus dem Hut. Ein öffentliches Mau-Mau-Spiel oder Biertrinken wie im vergangenen Jahr wären im Bereich des Möglichen. Außerdem gibt es auf dem gesamten Gelände so viel zu entdecken, dass wir uns auch gerne mal ein paar Momente zurückhalten.

Und wie sieht das feste Programm für die Bühne aus?

Röhrs: Wir haben mit Jonas Trochemowitz und Andreas Kruber einen Nachwuchszauberer und einen Schriftsteller, die schon im vergangenen Jahr dabei waren. Außerdem spielen die Bands Maybe Tomorrow, The Supersonic Speeds und Jess kleine Akustiksets. Für letztere ist der Auftritt beim Scheeßel-Tag der erste überhaupt. Und, da row-people dieses Jahr seinen zehnten Geburtstag feiert, wird unser Vorstandsvorsitzender Malte Nekkers über Highlights aus der Zeit berichten. Zum Schluss wird der Scheeßeler Blogger und Burger-Designer Steve Krömer lustige Anekdoten erzählen und einen Text vorlesen, der „Scheeßel, mein Scheeßel“ heißt. Das Programm ist auch auf unserer Website zu finden.

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