Mediengruppe des Heimatvereins dreht einen Dokumentarfilm / Präsentation am 4. März

Ein Jahr Sottrum in 67 Minuten

Freuen sich schon auf die Premiere ihres Dokumentarfilms: Derzeit verpassen Heinz Kipp (von links), Klaus Osmers, Uwe Richters, Franz-Georg Bargenda und Dr. Gernot Breitschuh ihrem Werk den letzten Feinschliff.

Sottrum - SOTTRUM (sbo) · Die letzte Klappe ist gefallen: Mit ihrem Filmprojekt unter dem Arbeitstitel „Zwölf Monate in Sottrum“ haben sich Heinz Kipp, Klaus Osmers, Uwe Richters, Franz-Georg Bargenda und Dr. Gernot Breitschuh ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Seit drei Jahren bastelt das Quintett aus der Arbeitsgruppe „Geschichte“ des Heimatvereins an einer Dokumentation über den Wieste-Ort. In unzähligen Stunden haben die Hobby-Regisseure hunderte fotografische und filmische Momentaufnahmen eingefangen, um ein Kalenderjahr im Leben der Gemeinde in bewegten Bildern festzuhalten. Das Ergebnis ihres kreativen Schaffens ist am Freitag, 4. März, ab 19.30 Uhr im Heimathaus zu sehen.

Erfahrung mit dem Filmgeschäft hat die Gruppe „Medien“ bereits: Im Jahr 2008 haben die Herren einen Sottrum-Beitrag aus dem Jahr 1958 aufgearbeitet. „Das war ein Schmalfilm in Schwarz-Weiß. Den haben wir dann digitalisiert und auch kommentiert. Das war nämlich vorher auch ein Stummfilm“, erläutert Heinz Kipp. Von dem Erfolg war die Truppe dann völlig überwältigt. „Wir waren überrascht, wie groß das Interesse ist“, erinnert sich Kipp.

Initiator des neuen Films war Dr. Gernot Breitschuh. „Er sagte, eigentlich müsste man Sottrum nach 50 Jahren mal wieder dokumentieren“, berichtet Kipp. Und stieß damit auf offene Ohren in der Arbeitsgruppe. Ein neues Projekt war geboren, das die Truppe länger fesselte, als ursprünglich geplant. „Eigentlich wollten wir daran nur ein Jahr arbeiten, am Ende sind drei daraus geworden“, lacht der Filmemacher.

Zunächst galt es, Impressionen zu sammeln. „Wir haben jede Menge fotografiert und gefilmt“, weiß Kipp, der sich um den fotografischen Part kümmerte. Einige Bilder steuerte ferner Horst Westphal bei. Die Videosequenzen nahmen Uwe Richters sowie Franz-Georg Bargenda auf, und Luftaufnahmen der Region lieferte die Medienproduktion Höft-Wessel. „Wo wir was kriegen konnten, haben wir zugeschlagen“, erzählt Breitschuh lachend. „Wir haben Material für zehn Stunden“, pflichtet Richters bei. 98 Prozent davon stammen aus eigener Produktion.

Am Ende hatte das Quintett 250 Gigabyte Rohmaterial im Kasten – ein buntes Potpourri aus wiederkehrenden Terminen (vom Neujahrsempfang über die Konfirmation, Abschlussfeiern und Einschulung bis zur Ratssitzung und dem Weihnachtsmarkt) sowie einmaligen Ereignissen wie dem Ausbau der Lindenstraße und der A 1. „Was in einem Jahr in Sottrum passiert, bis zur Andeutung des nächsten Events: der 100-Jahr-Feier des TV Sottrum“, fasst Kipp zusammen.

Die wohl schwierigste Aufgabe war das Aussortieren. „Jeder hat ein bisschen Material bekommen und eine Grobsortierung gemacht, sonst wird das viel zu lang“, erläutert Bargenda. Marschroute war eine Maximallänge von einer Stunde, die das Team mit finalen 67 Minuten nur knapp überschreitet.

„Wir sind jetzt in einer Phase, wo wir die Kommentare fertigstellen und die letzten Feinarbeiten machen“, so Kipp. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Film teilt sich in zwei Blöcke. Der Streifen beginnt mit einem Abriss wiederkehrender Ereignisse von Januar bis Dezember. Die Glanz- und Höhepunkte im Sottrumer Leben folgten seiner Auskunft nach anschließend in Teil zwei.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Meistgelesene Artikel

Bombendrohung an den BBS Rotenburg: Polizei riegelt Schule ab

Bombendrohung an den BBS Rotenburg: Polizei riegelt Schule ab

Bombendrohung an den BBS Rotenburg: Polizei riegelt Schule ab
Friseure: 2G+ ein Hemmschuh

Friseure: 2G+ ein Hemmschuh

Friseure: 2G+ ein Hemmschuh
Lautstarker „Spaziergang“ durch Rotenburg

Lautstarker „Spaziergang“ durch Rotenburg

Lautstarker „Spaziergang“ durch Rotenburg
Wohlsdorfer Landwirt im Jubiläumsbuch

Wohlsdorfer Landwirt im Jubiläumsbuch

Wohlsdorfer Landwirt im Jubiläumsbuch

Kommentare