Seit fünf Jahren gibt es den Offenen Mittagstisch in Fintel / Zur Feier Spanferkel

Herzklopfen zu Beginn

Ein gutes Team: Christine Räther (v.l.), Natalie Willers, Lilian Bertram, Hanne Rogge, Marina Portmann, Gerda Brinkmann und Hella Tkocz kochen gemeinsam für den Mittagstisch. ·

Scheessel - FINTEL · Fünf Jahre gibt es mittlerweile den Offenen Mittagstisch in Fintel – das sind fünf Jahre Gemeinsamkeit von Menschen, die sich vorher vielleicht nur flüchtig kannten. Die Idee wurde in der Offenen Jugendarbeit geboren, die die Diakonin Elke Schaar leitete. Sie regte an, einen Mittagstisch anzubieten.

Brigitte Wichern und Lilian Betram schlugen vor, dass alle daran teilhaben können. Der Förderkreis und die Gemeinde Fintel stimmten zu. Im Ex-Jugendtreff „Meet and greet“ im ehemaligen Anbau des Kindergartens wurde nun mittwochs gegen eine Spende gekocht und zum Essen eingeladen. Mit klopfenden Herzen erwarteten Brigitte Wichern und Lilian Betram am 4. Oktober 2006 zum ersten Mal Gäste. Es kamen wenige Schüler und etwa zehn Erwachsene.

Bald gesellten sich als Köchinnen Natalie Willers und Christine Räther sowie Daniela Poltrock und Marina Portmann dazu. So konnten sich die Damen Woche für Woche ablösen. Der Freundeskreis von „Meet and greet“ und die Gemeinde Fintel unterstützten das Gremium, das fortan die Räume und die kleine Küche nutzte. Alleinstehende Männer kamen vorbei, um mit anderen zu essen und ins Gespräch zu kommen.

Dann wurde der Kindergarten erweitert: 2009 zogen der Jugendtreff und der Offene Mittagstisch in die neuen Räume Am Pferdemarkt, wo etwas mehr Platz war. Ein Teil der Tische, Stühle oder das Geschirr sind Spenden von Fintelern. Heute besuchen bis zu 30 Personen den Offenen Mittagstisch, man hilft sich gegenseitig beim Transport und möchte die Einrichtung nicht missen. Es wird immer noch gegen eine Spende gekocht, und das Geld reicht. Das Küchenteam, das inzwischen aus elf engagierten freiwilligen Köchinnen besteht, ist hochmotiviert bei der Sache. Hanne Rogge, Hella Tkocz, Lydia Meinke Waltraud Stöver und Helga Tödter kamen noch dazu. Jede Woche ist ein anderes Team dran, das Mittagessen zu kochen, begonnen vom Einkauf über die Vor- und Zubereitung und das Abwaschen. Lilian Bertram, die die Leitung übernommen hat, meint: „Wir sind eine gute Mannschaft, wir vertragen uns untereinander gut. Alle wissen wofür sie es tun und haben Spaß und Freude an der Sache. Wir freuen uns darauf, dass wir im neuen Gemeindehaus unter besseren Bedingungen die Mahlzeiten zubereiten können“. Übrigens: Der Offene Mittagstisch lädt zu seinem fünften Geburtstag am 5. Oktober zu einem Spanferkelessen ein. · hr

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