Öffentliche Sitzung des Ortsrates Westerholz mit großer Bürgerbeteiligung

Heinfried Dittmer ist Westerholz’ neuer Interims-Bürgermeister

Alfred Rathjen (l.) ernannte Heinfried Dittmer bis zur anstehenden Kommunalwahl zum neuen Ortsbürgermeister. ·

Scheessel - WESTERHOLZ · Heinfried Dittmer ist vorübergehend der neue Ortsbürgermeister in Westerholz. Im voll besetzten „Westerholter Kroog“ gab es am Dienstagabend eine öffentliche Sitzung des Ortsrates Westerholz und ein wesentlicher Tagesordnungspunkt war die Neuwahl des Ortsratsvorsitzenden beziehungsweise Ortsbürgermeisters und seines Stellvertreters.

Notwendig geworden war diese Wahl, weil der bisher amtierende Ortsbürgermeister Karl-Heinz Fahlbusch sein Mandat zum 1. Juli niedergelegt hat. In seinem Schreiben hatte Fahlbusch persönliche und übrige Gründe für seine Mandatsniederlegung angegeben. Unter der Leitung des Ortsratsältesten Alfred Rathjen wurde dann der bisherige stellvertretende Ortsbürgermeister Heinfried Dittmer mit fünf Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen zum Interimsbürgermeister bis zur anstehenden Kommunalwahl am 11. September gewählt. Dittmer machte deutlich, dass er und vier weitere Mitglieder des Ortsrates – nämlich Eckhard Bammann, Klaus Bruns, Horst Hansen und Hartmut Klee – bei der anstehenden Wahl nicht mehr kandidieren.

In der neuen Kandidatenliste würden sich zehn Personen um ein Mandat bewerben, darunter auch die bisherigen Ortsratsmitglieder Werner Miesner und Alfred Rathjen. Rathjen wurde in der Ortsratssitzung einstimmig zum stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt. Breiten Raum nahm die Einwohnerfragestunde in Anspruch. Dabei ging es unter anderem um den schlechten Zustand der Gemeindeverbindungsstraße „Emmer Damm“ sowie Fragen zur Breitbandversorgung für Westerholz. Dazu stand Stefan Behrens, der stellvertretende Verwaltungschef der Gemeinde Scheeßel, Rede und Antwort.

Zum Thema Breitbandversorgung verwies Behrens auf anstehende Entscheidungen, die demnächst getroffen werden. Die EWE als zuständiger Versorger wird dieses Projekt von 2012 bis 2014 durchziehen, die Reihenfolge der zu versorgenden Ortschaften stünde aber noch nicht fest. In Sachen Ortsratsmittel beschlossen die Mandatsträger einstimmig, den noch zur Verfügung stehenden Rest von etwa 3 000 Euro für einen Finanzausgleich der Friedhofskasse und zur Abdeckung eines eventuellen Defizites anlässlich des Westerholzer Kindergartenfestes bis maximal 300 Euro zu veranschlagen. · hu

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