Baustopp sorgt für Verzögerungen / Verhandlungen mit Pächtern des Gastro-Bereichs

HdG-Umbau: Drei Wochen hinter dem Zeitplan

Visselhoevede - VISSELHÖVEDE · „Wir sind jetzt nur rund drei Wochen hinter dem anvisierten Zeitplan“, betonte Visselhövedes Bürgermeisterin Franka Strehse während der Sitzung des Ausschusses für Stadtenwicklung. Gemeint waren die Arbeiten am Haus des Gastes (HdG), die durch formelle Fehler kurzzeitig ins Stocken gerieten.

Enno Precht von den Grünen wollte genau wissen, warum es zum Baustopp gekommen ist, weil „wir darüber nur aus der Presse erfahren haben“.

Strehse (SPD) gab zu, dass „der Zeitplan vor Baubeginn viel zu eng gestrickt“ worden sei, was aber auch mit der „Absprache mit den Pächtern der Gastronomie zusammenhing“. Dann habe die Baugenehmigung auf sich warten lassen, weil im HdG auch ein Kinderhort eingerichtet sei, bei dem besondere Vorgaben erfüllt werden müssten.

„Bei uns im Haus wurde allerdings ein formeller Fehler bei der Submission gemacht“, bedauert die Bürgermeisterin, die auch gleichzeitig betonte, dass „so etwas sicherlich nicht noch mal passieren wird.“

Auch im Walsroder Planungsbüro habe man ein wichtiges Detail versäumt. „Es fehlt bei den Ausschreibung der kleine Satz: oder gleichwertige Materialien. Das hat was mit Wettbewerb zu tun“, erläuterte Strehse, die die Arbeiten nach Absprache lieber stoppen ließ. „Schließlich bekommen wir 450 000 Euro Förderung von der EU über die N-Bank. Und diesen Zuschuss wollten wir nicht gefährden.“

Die erneute Ausschreibung habe jetzt keine gravierenden Änderungen ergeben, denn „die Firmen, die beim ersten Versuch dabei waren, sind jetzt wieder aktiv“, so Strehse.

Nach ihren Aussagen muss allerdings mit den Pächtern des Restaurants, den Familien Leontiadis und Karagiannis, verhandelt werden.

Eckhard Langanke (CDU) wollte wissen, welche Zusatzkosten durch die Bauverzögerung auf die Stadt zukommen. „Die Pacht für die Gastro-Räume bekommen wir nicht“, so Strehse. „Ob und wie wir für den Verdienstausfall der Pächter zahlen müssen, wird gerade diskutiert. Klar ist aber, dass der Verdienstausfall anhand der Zahlen der vergangenen Jahre belegt werden muss.“ · jw

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