Musicalstudenten stehen gemeinsam mit Oberschülern auf der Bühne

„Habe jetzt noch Gänsehaut“

Gute Laune pur bei den Sottrumer Schülern und den „Young Americans”.
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Gute Laune pur bei den Sottrumer Schülern und den „Young Americans”.

Sottrum - Begeisterung hat einen Namen: „Young Americans“. Gemeinsam mit mehr als 100 Jungen und Mädchen der Sottrumer Oberschule zogen die Gäste aus den Vereinigten Staaten für 120 Minuten die Zuschauer mit ihrer Musicalshow am Mittwochabend in ihren Bann. Beachtlich, denn der zweite Teil des Programms wurde maßgeblich von den Schülern gestaltet, die dafür drei Tage geübt hatten (RK/VN berichteten).

Nicht nur die Gäste in dem bis auf den letzten Platz besetzen Wilhelm-Schröder- Sportzentrum waren von der Musik- und Tanzshow angetan. „Klasse, ich habe jetzt noch Gänsehaut“, schwärmte Schulleiter André Barth nach der Vorstellung. Ihm sei bewusst, sagte er weiter, dass so eine Aufführung nur mit großartigen Menschen funktioniere. Daher überreichte er seinen Kolleginnen Melitta Zimmermann und Katharina Webendörfer für die federführende Organisation jeweils einen Blumenstrauß.

Neben den Sponsoren, die den Workshop für die Schüler bezahlbar gemacht hatten, vergaß er zudem nicht, den unermüdlichen Einsatz von Birgit Gundlach mit ihrem Förderverein hervorzuheben. „Ich bin stolz darauf, dass wir so engagierte Eltern haben“, betonte Barth. Auch Melitta Zimmermann freute sich, dass alles so hervorragend geklappt hatte. „Die Eltern haben an allen Tagen für ein abwechslungsreiches Buffet gesorgt“, lobte sie. Ein „dickes Dankeschön“ bekamen ebenfalls die Gasteltern von der Pädagogin, die die 44 Musicalstudenten des „Califonia Pacific College of Performing Arts“ beherbergten. Zusammen mit ihr und Katharina Webendörfer nahmen noch drei weitere Lehrerinnen an dem dreitägigen Workshop teil. „Die Männer haben sich nicht getraut“, meinte Melitta Zimmermann schmunzelnd.

Dabei stand gar nicht das Können im Vordergrund, sondern die Teilnehmer sollten sich anstecken lassen von der Begeisterungsfähigkeit der „Young Americans“ und zusätzlich eine Portion Selbstbewusstsein tanken. Das ist erneut – nach 2010 war dies die zweite Auflage des Workshops – hervorragend gelungen. So trauten sich Felix, Alina, Janina, Lukas und viele andere Schüler eine Soloeinlage vor großem Publikum zu. Durch den offenkundigen Erfolg ist eine Wiederholung sehr wahrscheinlich. „An uns soll es nicht liegen“, betonte Zimmermann. Ähnlich äußerte sich André Barth, der viel dafür tun wird, um auch den nachfolgenden Schülern einen solchen Workshop zu ermöglich. · ho

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