Fachschule für Sozialpädagogik und Werke-Bewohner spielen Rumpelstilzchen

Ach wie gut, dass niemand weiß ...

Der König und die Königin fordern immer mehr Gold.
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Der König und die Königin fordern immer mehr Gold.

Rotenburg - Eine gute schauspielerische Leistung zeigten gestern die Akteure der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik am Diako und Bewohner der Rotenburger Werke, die das Märchen der Gebrüder Grimm, Rumpelstilzchen, in der Turnhalle der Werke präsentierten.

Seit einigen Jahren führen Schüler der Fachschule in Kooperation mit den Werke-Bewohnern zur Weihnachtszeit ein Märchen unter der Leitung von Stephan Orth und Sabine Sievers auf. Das bemerkenswerte an der Leistung aller Beteiligten ist, dass für das Einüben des Märchens nur eine Unterrichtswoche zur Verfügung stand. Was dabei herauskam konnte sich wahrlich sehen lassen.

Absolut professionell führte Henrik Pröhl in seiner Rolle als Moderator, Vorleser und Textschreiber das junge Publikum aus Rotenburger Grundschulen und Kindergärten durch das Märchen. Hervorragend funktionierte die Abstimmung mit Orth, der mit seiner Band die Aufführung musikalisch untermalte. Großes Lob gebührt auch Jobst Deventer, der gemeinsam mit Bewohnern der Werke ein märchenhaftes Bühnenbild zauberte. Das gefiel dem Publikum so gut, dass es in den Gesang mit einstimmte.

Auch die Geschichte zog die Zuschauer in ihren Bann. Der Müller nimmt seinen Mund zu voll und behauptet, dass seine Tochter Stroh zu Gold spinnen könne. Der König stellt ihr die Aufgabe, über Nacht eine Kammer voll Stroh zu Gold zu spinnen, sonst müsse sie sterben. Die Müllerstochter ist verzweifelt, bis ein kleines Männchen auftaucht und ihr anbietet, gegen ihr Halsband für sie das Stroh zu Gold zu spinnen. Der König will jedoch mehr Gold und bald gehen der Müllerstochter die Tauschobjekte aus. In ihrer Not verspricht sie dem Wicht ihr Erstgeborenes. Nach der Geburt verlangt das Männchen das Kind. Durch ihre Tränen erweicht, gibt er ihr drei Tage Zeit, seinen Namen zu erraten. Er ist sich sicher, dass ihr das niemals gelingt. Doch die Müllerstochter findet durch einen Boten heraus, dass der Wicht Rumpelstilzchen heißt. „Das hat dir der Teufel gesagt“, flucht der Wicht und trollt sich von dannen, begleitet vom fröhlichen Gesang des Publikums. · go

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