Hartmannshof: Planungen bestätigt

Grünes Licht für Biohof

Rotenburg - Die Gemeindestraße, die von der B 440 zum Hartmannshof führt, soll nach einmütiger Meinung des Ausschusses für Planung und Hochbau den Namen „Hartmannshof“ bekommen. Marion Bassen meldete namens der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Bedenken an.

Die Straße solle man doch „Zum Hartmannshof“ nennen, meinte sie, damit die Abgrenzung von der Hofstelle, die im Eigentum der Rotenburger Werke steht, deutlich wird. Planungsamtsleiter Werner Scholz entgegnete, dass man seitens der Stadt den postalischen Ist-Zustand mit dem Straßennamen „Hartmannshof“ nachvollziehe, denn die vorhandenen Werke-Gebäude hätten bereits entsprechende Anschriften. Und damit nun nicht reihenweise Briefköpfe geändert werden müssten, solle die Stadt wie im Falle „Gut Gothard“ dem folgen. Überdies habe er festgestellt, so Scholz, dass in der Stadt Rotenburg bereits ungewöhnlich viele Straßennamen mit einer Zusatz-Silbe versehen seien. Der Ausschuss folgte Scholz, zumal auch Marion Bassen betonte, für sie hänge die Seligkeit nicht vom „Zum“ ab.

Im Sommer wird ein neuer Wohnkomplex auf dem Hartmannshof fertig. Vor wenigen Tagen war Richtfest. Doch damit nicht genug: Die Planungen sehen die Entwicklung des in die Jahre gekommenen Hartmannshofes hin zu einem Biohof mitsamt Übernachtungsmöglichkeiten und Verkaufsräumen sowie Freizeitangeboten vor. Auch die Vorstellungen für ein Umweltbildungszentrum, das mit dem Nabu betrieben werden könnte, sind schon durchaus konkret. Um allen möglichen Eventualitäten vorzubeugen, wurden Flächennutzungs- und Bebauungsplan in Abstimmung mit Ämtern und Behörden gründlich überarbeitet. Rolf Diercks von der PGN warb dafür, die Planungsgrundlagen weit zu fassen, damit der Rat nicht in zwei Jahren das Thema wieder auf dem Tisch habe. So geschah es dann auch mitsamt der in die Satzung aufgenommenen Verpflichtung, dass die Werke die Kosten für eine später eventuell nötige Abbiegespur auf der Bundesstraße übernehmen müssten. Die Pläne werden ausgelegt.

Werner Scholz stellte dem Ausschuss den Stand der Planungen für das neue Tierheim in Unterstedt vor, verbunden mit dem Hinweis, dass der Tierschutzverein in seinem jetzigen Domizil in Mulmshorn aus Lärmschutzgründen nur vier Hunde unterbringen dürfe. Ein vorsorglich eingeholtes Gutachten belegt, dass der neue Standort in Unterstedt aufgrund der Ferne der Wohnbebauung wohl keinen Beschränkungen unterliegen wird. · sf

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