Realschule Rotenburg verabschiedet 87 Jugendliche in den nächsten Lebensabschnitt

Großes Lob vom Schulleiter

Bevor die Feierstunde startete, stellten sich die Zehntklässler der Realschule auf dem Pausenhof für ein Erinnerungsbild zusammen. ·
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Bevor die Feierstunde startete, stellten sich die Zehntklässler der Realschule auf dem Pausenhof für ein Erinnerungsbild zusammen. ·

Rotenburg - Die Rotenburger Realschule verabschiedete jetzt 87 Schüler in ihren nächsten Lebensabschnitt. 43 von ihnen beschreiten mit einem Erweiterten Sekundarabschluss I den neuen Weg, 40 Jugendliche haben den Realschul-, vier weitere den Hauptschulabschluss in der Tasche.

Die Zeugnisübergabe in der Aula der Realschule war eingebettet in eine große Abschlussfeier – mit Musik, Redebeiträgen sowie besonderen Auszeichnungen. Ehrungen gab es beispielsweise für Steffi Thies aus der 10a sowie für Laura Drossmann aus der 10b. Steffi Thies verabschiedete sich mit einem Notendurchschnitt von 1,69, Laura Drossmann mit einem von 1,86 aus der Realschule.

Besondere Erwähnung im Rahmen der Abschlussfeier gab es auch für Phung Dung Pham, Sina Skusa, Judith Liszkowski und Laura Drossmann. Sie sind in ihrer Zeit an der Rotenburger Realschule durch ihr besonderes Engagement aufgefallen, so Schulleiter Sven Thiemer.

„Als ich diese Rede schrieb, las ich mir zuerst meine Rede vom vergangenen Jahr durch, die damit begann, dass ich betonte, dass dies heute euer Tag sei. Dies können wir wohl auch heute sagen, aber wenn wir zurückblicken auf den vergangenen Sonnabend, als wir in Waffensen euren Abschiedsball feierten, so könnten wir auch von diesem Tag sagen: Das war euer besonderer Tag. Respekt für diese großartige Feier und die monatelange Organisation durch euch Schülerinnen und Schüler im Vorfeld“, so Sven Thiemer in seiner Rede. Respekt zollte er den Schülern auch für die Gelassenheit, den Abschluss zu feiern, noch bevor die Abschlusskonferenz diesen überhaupt erst beschlossen hat. Thiemer: „Respekt auch für das Herausgeben einer in Eigenregie toll gestalteten Abschlusszeitung. Respekt für eine wirklich gelungene Mottowoche mit richtig guter Beteiligung. Ihr habt damit Sachen auf die Beine gestellt, die seit Jahren an der Schule nicht mehr durchgeführt wurden. Das zeichnet viele von euch aus: Engagement und Verantwortungsbewusstsein.“

Viel größer konnte das Lob des Schulleiters an die 87 Schüler, die von den Eltern zur Abschlussfeier begleitet worden waren, nicht sein. Schüler dieses Jahrgangs hätten sich ehrenamtlich bei der Pflege des jüdischen Friedhofes engagiert und Menschen mit Behinderungen in ihrer Freizeit im Rahmen der i-Punkt-Hilfe betreut. „Ihr habt Spenden für die Gedenkstättenarbeit gesammelt, habt beim Sozialen Tag eure Hände gespendet. Engagement und Verantwortung; ja, das könnt ihr!“

Thiemer sei stolz auf derart tolle Schüler, die darüber hinaus auch noch vorzeigbare Leistungen im Unterricht erbracht hätten. Fast die Hälfte aller Zehntklässler haben den Erweiterten Realschulabschluss erreicht. „Vor fast sechs Jahren feierten wir hier an dieser Stelle schon einmal mit vielen der heute Anwesenden, damals war es eure Einschulung, ich saß etwa dort hinten, lauschte der Rede von Herrn Müller und war ganz nervös, denn einige Minuten später lernte ich meine erste Klasse als Klassenlehrer an meiner neuen Schule, die 5a der Realschule Rotenburg, kennen; heute die 10a.“ Ein neuer Lebensabschnitt habe begonnen, für ihn wie für die Fünftklässler.

„Nach sechs Jahren für euch nun der nächste Abschnitt: Wenn ich auf meine persönlichen letzten sechs Jahre zurückblicke, kann ich euch mit auf den Weg geben: nichts ist so beständig wie die Veränderung.“ Er wünschte allen Schülern alles Gute, und überließ am Ende Bürgermeister Detlef Eichinger das Mikro. Zwischendurch gab es viel Musik. „Und die war so gut“, freute Thiemer sich hinterher. Der reichhaltige Applaus sollte diesen Eindruck unterstützen. · men

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